Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Sicherheit für Wärmepumpen und Hausbesitzer bis 2029
Förderung bis 2029 - Wärmpumpenhersteller freut sich über neues Gesetz - Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Sicherheit für Wärmepumpen und Hausbesitzer bis 2029
Deutschland hat eine umfassende Reform seiner Heizungsgesetze abgeschlossen und damit lang ersehnte Klarheit für Hausbesitzer und Unternehmen geschaffen. Die Neuregelung erfüllt ein zentrales Wahlversprechen der regierenden Unionsparteien und beendet Jahre der Unsicherheit seit Amtsantritt der aktuellen Regierung. Das überarbeitete Gesetz, nun als Gebäudemodernisierungsgesetz bezeichnet, legt neue Vorgaben für Heizsysteme fest und erweitert die Förderung für erneuerbare Alternativen.
Nach der bisherigen Regelung mussten neue Öl- und Gasheizungen mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien einbinden, während Bestandsanlagen ausgenommen blieben. Die aktualisierten Bestimmungen erlauben nun zwar weiterhin neue fossile Heizungen, verlangen jedoch einen Umstieg auf Biobrennstoffe bis spätestens 2029. Diese Anpassung soll Umweltziele mit praktischen Erwägungen in Einklang bringen.
Die Reform sichert zudem die Förderung für Wärmepumpen mindestens bis 2029 und gibt damit einem boomenden Markt Planungssicherheit. Der Absatz dieser Systeme stieg von 356.000 im Jahr 2023 auf 299.000 im Jahr 2025 – ein Rückgang um 16 Prozent –, während die Bewilligungen für staatliche Fördermittel im selben Zeitraum um 91 Prozent auf 288.000 stiegen. Die Zuschüsse decken nun bis zu 70 Prozent der Kosten, inklusive Boni für Effizienz, schnelle Installation und einkommensschwache Haushalte. Rund 80 Prozent der verkauften Wärmepumpen wurden in Bestandsgebäuden installiert, was auf ein hohes Vertrauen der Verbraucher in die Technologie hindeutet.
Kai Schiefelbein, Vorstandsvorsitzender des Wärmepumpenherstellers Stiebel Eltron, begrüßte die Reformen, warnte jedoch vor bürokratischen Hürden. Er forderte die Politik auf, die Antragsverfahren für Fördergelder zu vereinfachen, um das Branchenwachstum nicht zu behindern. Schiefelbein plädierte zudem für eine stärkere Förderung europäischer Hersteller, um der wachsenden Dominanz Chinas im Sektor entgegenzuwirken. Angesichts steigender CO₂-Preise und verschärfter Standards ab 2026 betonen die Hersteller die Notwendigkeit verlässlicher Rahmenbedingungen, um den Schwung zu halten.
Der Run auf Wärmepumpen hat bereits kurzfristig einen wirtschaftlichen Aufschwung ausgelöst, da Verbraucher versuchen, sich die Systeme vor möglichen Änderungen der Förderbedingungen zu sichern.
Das überarbeitete Gesetz ebnet den Weg für Heizungsmodernisierungen und hält finanzielle Anreize aufrecht. Hausbesitzer haben nun bis 2029 Zeit, sich anzupassen, und Hersteller können mit größerer Planungssicherheit agieren. Die Reformen markieren den Übergang von jahrelangen Debatten zu konkreten Maßnahmen – auch wenn Branchenvertreter weiterhin auf einfachere Verfahren und stärkere Unterstützung für lokale Produzenten drängen.
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