Mordprozess in Hameln: Angeklagter gesteht Tötung, bestreitet aber vorsätzliche Tat
Mann Tot in Kleingarten - 68-Jähriger Geständnis - Mordprozess in Hameln: Angeklagter gesteht Tötung, bestreitet aber vorsätzliche Tat
Ein 68-jähriger Mann hat gestanden, einen 63-Jährigen in einem Kleingarten in der Nähe von Hameln getötet zu haben, bestreitet jedoch den Vorwurf des Mordes. Der Prozess läuft noch, wobei die Staatsanwaltschaft finanzielle Motive hinter der Tat vermutet. Mit einem Urteil wird am 19. März 2026 gerechnet.
Der Angeklagte soll das Opfer während eines Besuchs im Garten aus nächster Nähe in den Hals geschossen haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einer vorsätzlichen Tat aus, die zu tödlichen Verletzungen führte. Nach der Schießerei soll der Beschuldigte die Geldbörse des Opfers an sich genommen, das Geld für Reparaturen an einem Roller verwendet und 150 Euro auf sein eigenes Konto eingezahlt haben.
In einem weiteren Fall wird dem Mann vorgeworfen, eine Frau in Emmerthal unter Drogen gesetzt und beraubt zu haben. Den Ermittlern zufolge stahl er 500 Euro und Schmuck von ihr. Der Angeklagte behauptet jedoch, der Tod des Opfers sei auf "unglückliche Umstände" zurückzuführen und er sei anschließend in Panik geraten.
Zudem gibt er an, die Waffe habe sich versehentlich gelöst, als er versucht habe, eine Kette zu befreien. Im Fall Emmerthal bestreitet er, Geld genommen zu haben, doch die Staatsanwaltschaft hält an den Vorwürfen des schweren Raubs mit Körperverletzung fest.
Der Prozess geht weiter, während die Staatsanwaltschaft auf eine Verurteilung wegen Mordes drängt und finanzielle Bereicherung als Motiv nennt. Die Verkündung des Urteils ist für den 19. März angesetzt. Weitere öffentliche Details zu den Beweismitteln aus dem Kleingarten oder den weiteren Ermittlungen wurden nicht bekannt gegeben.
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