Persönliche Aufzeichnungen enthüllen den Alltag unter den Nazis in Wiesbaden
Persönliche Aufzeichnungen enthüllen den Alltag unter den Nazis in Wiesbaden
Ein seltener Einblick in den Alltag der frühen NS-Zeit wird im Oktober im Wiesbadener Stadtmuseum geboten. Am Sonntag, dem 12. Oktober, stellt Ralf A. Gmelin im Rahmen eines kostenlosen öffentlichen Vortrags die persönlichen Aufzeichnungen seines Großvaters vor. Die Notizen umfassen die Jahre 1934 bis 1941 und bieten zeitgenössische Reflexionen über eine turbulente Phase der deutschen Geschichte.
Die Veranstaltung mit dem Titel "1940. Die versunkene bürgerliche Welt" ist Teil der Reihe "Lokalhistoriker – 4. Staffel". Sie beginnt um 11:00 Uhr im Museum am Marktplatz. Gmelin wird darlegen, wie sein Großvater Hans Gmelin den Alltag und den Wandel der gesellschaftlichen Stimmungen dokumentierte, als das NS-Regime an Macht gewann und der Krieg begann.
Die Manuskripte gewähren einen persönlichen Blick auf einen Beobachter dieser dramatischen Umbruchszeit. Anders als übergeordnete historische Quellen konzentrieren sich die Aufzeichnungen auf individuelle Perspektiven – sie halten Ängste, Anpassungen und das schleichende Verschwinden der Vorkriegsnormalität fest. Die Besucher hören Auszüge und Analysen, die ein weniger bekanntes Kapitel der 1930er- und frühen 1940er-Jahre erhellen.
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist für alle frei. Das Matinee-Format lädt zur Diskussion ein und ermöglicht dem Publikum, sich aktiv mit dem Material und seinem historischen Kontext auseinanderzusetzen.
Der Vortrag bietet die Gelegenheit, Geschichte durch die bewahrten Worte einer Familie nachzuvollziehen. Gmelins Präsentation dauert etwa 90 Minuten, im Anschluss besteht Zeit für Fragen. Interessierte an Regionalgeschichte oder den persönlichen Auswirkungen der NS-Zeit sind herzlich willkommen.
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