Grundbesitzer scheitert mit Jagdverbot – Bundesverwaltungsgericht entscheidet
Grundbesitzer scheitert mit Jagdverbot – Bundesverwaltungsgericht entscheidet
Ein Grundbesitzer im südlichen Niedersachsen hat seinen juristischen Kampf gegen die Jagd auf seinem Gelände verloren. Die Gerichte urteilten, dass sein 1.000 Meter langer Zaun rechtswidrig sei und die Wanderung von Wildtieren behindere. Nun hat er vor dem Bundesverwaltungsgericht in letzter Instanz Revision eingelegt.
Die Probleme des Mannes begannen, als er beantragte, sein zehn Hektar großes Grundstück zur jagdfreien Zone zu erklären. Sowohl der örtliche Landkreis als auch das Oberverwaltungsgericht Lüneburg wiesen seinen Antrag zurück. Das Gericht hinterfragte seine Motive und vermutete, er wolle weniger aus ethischen Bedenken handeln als vielmehr Menschen von seinem Land fernhalten.
Sein fast einen Kilometer langer Zaun wurde als illegal eingestuft, da er die offene Landschaft zerschneide und größeren Tieren den Lebensraum einschränke. Das Grundstück liegt in einem Landschaftsschutzgebiet und gehört zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk, was Ausnahmen erschwert.
In den vergangenen fünf Jahren haben Gerichte in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ähnliche Klagen größtenteils abgewiesen. 2023 erlaubte das Bayerische Verwaltungsgericht Ausnahmen nur dann, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet war. Ein Jahr später lehnte das Gericht in Lüneburg einen weiteren Antrag wegen Verstößen gegen EU-Jagdvorschriften ab. Zwar haben einige Grundbesitzer aus ethischen Gründen Recht bekommen, überzeugende Argumente sind jedoch selten.
Der Grundbesitzer muss nun den Zaun entfernen und die Jagd auf seinem Gelände dulden – es sei denn, das Bundesverwaltungsgericht hebt das Urteil auf. Sein Fall zeigt, wie schwierig es in Deutschlands streng reguliertem System ist, private Jagdverbote durchzusetzen. Die meisten Versuche scheitern, sofern sie nicht strenge rechtliche oder sicherheitsrelevante Kriterien erfüllen.
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