Plastischer Chirurg Werner Mang hält ungewöhnliche Fastenpredigt am Bussen

Aurelia Aumann
Aurelia Aumann
2 Min.
Porträt von Herrn Thomas Dobson, einem Prediger, mit ernstem Gesichtsausdruck, dunklem Haar und einem weißen Hemd und schwarzer Weste, mit gefalteten Händen.Aurelia Aumann

Auf dem Bus: Prominenter Chirurg Mang hält Lentenpredigt - Plastischer Chirurg Werner Mang hält ungewöhnliche Fastenpredigt am Bussen

Bekannter Plastischer Chirurg Werner Mang hält Fastenpredigt auf dem Bussen

Der renommierte Plastische Chirurg Werner Mang hat kürzlich eine Fastenpredigt in der Wallfahrtskirche auf dem Bussen im oberschwäbischen Allgäu gehalten. Mang, der an der Bodensee-Klinik tätig ist, sprach über Glauben, innere Einkehr und die Herausforderungen, vor denen die Katholische Kirche steht.

In seiner Predigt betonte Mang zu Beginn, dass die Fastenzeit mehr sei als nur äußere Veränderung. Vielmehr biete sie die Chance zur inneren Reflexion, Toleranz und zum Frieden. Seine Worte verbanden die Themen persönliches Wachstum und spirituelle Erneuerung.

Der Mediziner thematisierte auch die Schwierigkeiten der Katholischen Kirche, jüngere Generationen zu erreichen. Er warnte, die Institution stehe "am Tropf" und müsse sich modernisieren, um relevant zu bleiben. Ohne Reformen, so Mang, sei ihre Zukunft ungewiss.

Auf seine eigene Profession angesprochen, verteidigte Mang die Bodensee-Klinik gegen Kritik. Sie sei "keine Botox-Fabrik", sondern eine Einrichtung für verantwortungsvolle Plastische Chirurgie. Viele seiner Patientinnen und Patienten suchten nach Unfällen oder wegen tiefer psychischer Belastung durch ihr Äußeres Hilfe. Für sie, so Mang, könne seine Arbeit zu innerer Zufriedenheit führen.

Humor kam in seinem Vortrag ebenfalls nicht zu kurz. Auf die Frage nach seinen eigenen Chancen, in den Himmel zu kommen, scherzte er, selbst das Paradies brauche vielleicht einen guten Plastischen Chirurgen. Dennoch stehe der Glaube im Mittelpunkt seines Lebens: Mang betet täglich und ist den Jakobsweg gepilgert – überzeugt davon, dass ein Leben im Glauben die Lasten des Daseins erträglicher macht.

Abschließend rief er Prominente dazu auf, ihre Spiritualität offener zu leben. Dadurch könnten sie, so Mang, die Kluft zwischen "der Schönheit des Körpers" und "der Schönheit des Glaubens" überbrücken. Ein öffentliches Bekenntnis zum Glauben könnte sogar helfen, die Anziehungskraft der Kirche neu zu beleben.

Mangs Predigt verband persönliche Erfahrungen mit grundsätzlichen Fragen zu Glauben und modernem Leben. Sein Appell an Prominente, sich zu ihrem Glauben zu bekennen, ging einher mit der Forderung an die Kirche, sich den Zeichen der Zeit zu stellen. Gleichzeitig bleibt seine Arbeit in der Bodensee-Klinik auf eine verantwortungsvolle Versorgung derer ausgerichtet, die Hilfe benötigen.

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