Glaube trifft Kunst: Ein ungewöhnlicher Gottesdienst in Koblenz begeistert
Glaube trifft Kunst: Ein ungewöhnlicher Gottesdienst in Koblenz begeistert
Ein besonderer Gottesdienst in Koblenz vereinte Glaube, Kunst und Philosophie
Am vergangenen Wochenende brachte ein außergewöhnlicher Gottesdienst in Koblenz Glauben, Kunst und Philosophie zusammen. Lokale Kulturschaffende gestalteten eine Veranstaltung, die traditionelle Andacht mit modernen Ideen verband. Der in der Herz-Jesu-Kirche abgehaltene Gottesdienst umfasste Musik, Diskussionen und zeitgenössische Kunstinstallationen.
Die Feier wurde gemeinsam von Superintendent Rolf Stahl der Evangelischen Kirche und Dekan Thomas Darscheid der Katholischen Kirche geleitet. Organist Joachim Aßmann begleitete die Veranstaltung musikalisch.
Professor Wolf-Andreas Liebert hielt einen Hauptvortrag, in dem er das Wortspiel "ersöchpferisch" erläuterte – eine sprachliche Verbindung von Schöpfung und Erschöpfung. Zudem setzte er sich mit Sigmund Freuds Konzept des "prothetischen Gottes" auseinander und zog Parallelen zwischen Technologie, politischem Wandel und menschlicher Verbesserung. Diese Idee wird in deutschen akademischen Kreisen seit den frühen 2000er-Jahren diskutiert und fand nach 2015 verstärkte Beachtung in Debatten über Künstliche Intelligenz und Transhumanismus.
Barbara Gröbls Installation "Mensch" bildete einen zentralen Bestandteil des Gottesdienstes. Das Kunstwerk, das sich mit den Paradoxien der menschlichen Existenz auseinandersetzt, bleibt bis zum 15. März 2026 in der Herz-Jesu-Kirche zu sehen.
Im Anschluss an den Gottesdienst begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Künstlerhaus Metternich, wo die Eröffnung einer Ausstellung des Bundes Bildender Künstler Mittelrhein (BBK) stattfand.
Die Veranstaltung verband religiöse Tradition mit zeitgenössischem Denken und bot einen Raum zur Reflexion über Kreativität und Technologie. Gröbls Installation und Lieberts Vortrag werden auch während der Ausstellung, die parallel zur Kirchenpräsentation läuft, weiter für Gesprächsstoff sorgen. Die Zusammenarbeit zwischen Künstlern, Philosophen und religiösen Würdenträgern unterstrich die lebendige Kulturszene Koblenz'.
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