Betrunkener Bootsführer auf dem Mittellandkanal gestoppt – 0,2 Promille im Test
Betrunkener Bootsführer auf dem Mittellandkanal gestoppt – 0,2 Promille im Test
Am 18. Februar 2026 wurde ein 66-jähriger Bootsführer auf dem Mittellandkanal gestoppt, nachdem es Meldungen über unberechenbare Steuermanöver gegeben hatte. Die Behörden griffen ein, nachdem ein anderer Kapitän Besorgnis über das ungewöhnliche Verhalten des Mannes beim Führen seines Schiffes geäußert hatte.
Ausgelöst wurde der Vorfall, als der Kapitän eines Eisbrechers die Behörde auf die unvorhersehbaren Bewegungen des Mannes aufmerksam machte. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass der 66-Jährige stark alkoholisiert war – ein erster Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 0,2 Promille. Sein Boot wurde umgehend an einem nahegelegenen Kontrollpunkt festgesetzt, und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.
Zur genauen Feststellung seines Alkoholpegels wurde eine Blutprobe angeordnet. Unterdessen wurde sein Bootsschein eingezogen, und es wurden Ermittlungen wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs sowie Verstößen gegen die Binnenschifffahrtsvorschriften eingeleitet.
Die Behörde prüft zudem, ob der schleifende Anker Schäden am Kanalbett oder an der Unterwasserinfrastruktur verursacht hat. Im Rahmen der Untersuchungen wird auch geprüft, ob es zu Beschädigungen an Versorgungsleitungen oder zu Umweltrisiken gekommen ist.
Der Kapitän bleibt wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer unter Ermittlung. Sein Führerscheinentzug bleibt bis auf Weiteres bestehen. Sobald die vollständige Bewertung abgeschlossen ist, wird entschieden, ob weitere Anklagepunkte hinzukommen.
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