Agroforstwirtschaft könnte Niedersachsens Äcker revolutionieren – doch es gibt Hindernisse
Agroforstwirtschaft könnte Niedersachsens Äcker revolutionieren – doch es gibt Hindernisse
Eine neue Studie zeigt, dass nahezu das gesamte Ackerland Niedersachsens für Agroforstwirtschaft geeignet wäre – ein System, das Bäume, Nutzpflanzen und Viehzucht kombiniert. Die Forscher fanden heraus, dass fast ein Drittel dieser Flächen mehrfach profitieren würde: von größerer Klimaresilienz bis hin zu verbessertem Boden- und Wasserschutz. Die Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der die Region mit den Folgen der intensiven Landwirtschaft kämpft, darunter Umweltverschmutzung und der Verlust der biologischen Vielfalt.
Niedersachsens Landschaft ist reichhaltig und abwechslungsreich: Wälder, Moore, Heiden und Feuchtgebiete prägen das Bild, ergänzt durch Schutzgebiete wie die Nationalparks Harz und Wattenmeer. Doch die intensive Bewirtschaftung hat ihre Spuren hinterlassen – mit Nitrat- und Pestizidbelastungen, Bodenerosion und schrumpfenden Tierbeständen. Die Agroforstwirtschaft, die Gehölze mit Ackerbau verbindet, könnte hier Abhilfe schaffen.
Die Studie betont, dass das Anpflanzen von Baum- und Strauchreihen die Nitratbelastung in Böden und Gewässern verringern und gleichzeitig Kohlenstoff binden kann. Solche Systeme schaffen zudem Lebensräume für Arten wie Laufkäfer, Schmetterlinge und Vögel und fördern so die Artenvielfalt. Besonders geeignet sind erosionsgefährdete Standorte und Flächen, die extremen Temperaturen ausgesetzt sind.
Trotz des Potenzials gibt es noch Hürden. Ein großes Hindernis ist der hohe Anteil an gepachtetem Farmland in der Region, der langfristige Investitionen erschwert. Zudem unterliegen viele Agrarflächen Schutzbestimmungen, die vor Änderungen gründlich geprüft werden müssen. Fördergelder für Agroforst-Projekte wurden erst im Januar 2026 angekündigt, die Antragstellung beginnt im März desselben Jahres. Stand Mitte 2025 war in Niedersachsen noch keine Fläche für solche Systeme im Rahmen der aktuellen Förderprogramme genehmigt worden.
Die Studie unterstreicht, dass die Agroforstwirtschaft das Potenzial hat, die Landwirtschaft in Niedersachsen umweltverträglicher zu gestalten. Mit den in Aussicht gestellten Fördermitteln könnten Landwirte und Grundbesitzer bald mehr Unterstützung erhalten, um diese Praktiken einzuführen. Die nächsten Schritte hängen davon ab, ökologische Vorteile mit den praktischen Gegebenheiten von Flächennutzung und Regulierung in Einklang zu bringen.
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