Schneverdingen kämpft für Tempo-30-Zonen nach StVO-Änderung
Schneverdingen kämpft für Tempo-30-Zonen nach StVO-Änderung
Schneverdingen drängt auf strengere Tempolimits nach Änderung der Verkehrsregeln
Die niedersächsische Stadt Schneverdingen setzt sich für schärfere Geschwindigkeitsbegrenzungen ein, nachdem sich die Verkehrsgesetze geändert haben. Die Kommune hat sich einer bundesweiten Kampagne angeschlossen, die Straßen durch niedrigere Tempolimits sicherer machen will. Die Verantwortlichen planen nun, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Tempo-30-Zonen einzuführen.
Der Schritt folgt jüngsten Anpassungen der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), die Kommunen mehr Spielraum bei der Verkehrspolitik einräumen. Doch nicht alle sind mit den neuen Regelungen zufrieden – manche kritisieren, sie gingen nicht weit genug.
Schneverdingen trat vor einem Jahr der Initiative "Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten" bei. Damals zählte das Bündnis 776 Mitgliedskommunen, inzwischen sind es 1.109 – von Sylt im Norden bis Garmisch-Partenkirchen im Süden.
Die Kampagne vereint Bürgermeisterinnen und Bürgermeister verschiedener Parteien, vor allem von CDU und CSU. Unterstützung kommt auch von Freien Wählern, Grünen und der Linken. Nach der Sommerpause will die Initiative die neuen rechtlichen Möglichkeiten für Tempolimits prüfen.
In Schneverdingen laufen bereits konkrete Planungen: Sobald die aktualisierten Verwaltungsvorschriften vorliegen, soll eine Tempo-30-Zone beim DRK-Kindergarten beantragt werden. Stadtsprecher Johannes Bosselmann räumte ein, dass die Novelle kein großer Erfolg für flächendeckende Langsamzonen sei. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) teilte diese Einschätzung und bezeichnete die Änderungen als unzureichend für eine Ausweitung der Tempo-30-Bereiche.
Trotz der Kritik bleibt Schneverdingen entschlossen. Die Stadt erwägt sogar, notfalls rechtliche Schritte gegen den Landkreis einzuleiten, um die neuen Temporegeln durchzusetzen.
Die geänderte StVO ermöglicht zwar mehr kommunale Flexibilität, doch viele Städte stoßen bei der Einrichtung von Tempo-30-Zonen weiterhin auf Hürden. Schneverdingen wird mit seinen Plänen für das Kindergarten-Umfeld testen, wie weit die neuen Vorschriften reichen. Unterdessen wächst die bundesweite Initiative weiter – mittlerweile beteiligen sich über 1.100 Kommunen an der Forderung nach sichereren Straßen.
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