Kein Bürgergeld für Studierende – selbst bei Studienpause bestätigt Gericht harte Linie
Landessozialgericht klärt: Kein Grundeinkommen für Studenten - Kein Bürgergeld für Studierende – selbst bei Studienpause bestätigt Gericht harte Linie
Ein aktuelles Gerichtsurteil hat Deutschlands strenge Sozialhilferegeln für Studierende bestätigt: Selbst wer nicht aktiv studiert, hat keinen Anspruch auf Bürgergeld – das entschied das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen. Die Entscheidung fällt in eine Phase anstehender Reformen des Sozialsystems, die ab 2026 verschärfte Sanktionen für Bezieher mit psychischen Erkrankungen vorsehen.
Im konkreten Fall ging es um einen 37-jährigen Mann aus Münster, der während seines Mathematikstudiums rund 2.400 Euro Bürgergeld erhalten hatte. Zwar forderte die Behörde zunächst eine Rückzahlung, doch das Gericht gab dem Kläger recht. Es sah keine grobe Fahrlässigkeit, da das Jobcenter die Anspruchsvoraussetzungen nicht ausreichend klar kommuniziert hatte.
Nach geltendem Recht sind immatrikulierte Studierende generell vom Bürgergeld ausgeschlossen – selbst bei vorübergehender Unterbrechung des Studiums. Das gilt auch für Zweitstudierende, die keinen Anspruch auf BAföG haben. Das Gericht bestätigte, dass bereits die Einschreibung in einen theoretisch förderfähigen Studiengang den Bezug von Sozialleistungen ausschließt.
Parallel dazu wird das neue Grundsicherungsgesetz, das am 1. Juli 2026 in Kraft tritt, für Bezieher mit psychischen Erkrankungen strengere Sanktionen einführen. Obwohl diese Gruppe als "besonders schutzbedürftig" eingestuft wird, droht nach zwei versäumten Terminen eine Kürzung der Leistungen um 30 Prozent. Beim dritten Fehltermin entfällt der Anspruch vollständig.
Das Urteil lässt Studierende auch künftig ohne Bürgergeld – unabhängig von ihrem Studienfortschritt. Gleichzeitig erhöhen die Reformen ab 2026 den finanziellen Druck auf vulnerable Gruppen, darunter Menschen mit psychischen Erkrankungen. Beide Maßnahmen spiegeln die verschärfte Haltung Deutschlands bei Sozialleistungen wider: Die Hürden für Anspruchsberechtigte werden höher, die Kontrollen strenger.
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