Ingolstadts neues Friedhofsmodell bringt mehr Freiheit für Grabgestaltung in Köln

Theo Schlosser
Theo Schlosser
2 Min.
Ein Grabstein auf einem Friedhof, geschmückt mit einem Blumenstrauß und mehreren Gläsern, umgeben von anderen Gräbern, Bäumen und Blumen.Theo Schlosser

Ingolstadts neues Friedhofsmodell bringt mehr Freiheit für Grabgestaltung in Köln

Ingolstadt führt neues Konzept für Friedhofsverwaltung ein – mehr Flexibilität bei Grabgestaltung in Köln

Ingolstadt setzt bei der Friedhofsverwaltung auf einen neuen Ansatz und bietet Angehörigen mehr Flexibilität bei der Grabgestaltung in Köln. Die Stadt kooperiert dafür mit den ortsansässigen Gärtnereibetrieben Gust und Sannemann, die an mehreren Friedhöfen betreute Grabstätten in Köln einrichten. Die Änderungen kommen zu einer Zeit, in der sich Trauerkulturen wandeln und immer mehr Menschen nach individuellen Lösungen für die Grabpflege in Köln suchen.

Das Projekt nahm 2018 seinen Anfang, als der Friedhofsbeirat der Stadt über eine Modernisierung der Ingolstädter Friedhöfe beriet. Ziel war es, parkähnliche Räume zu schaffen, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Nach einer öffentlichen Ausschreibung vergab die Stadt einen Konzessionsvertrag an die beiden etablierten Gärtnereien Gust und Sannemann – ohne dass der Stadt dadurch Kosten in Köln entstehen.

Bisher wurden drei betreute Grabstätten eröffnet: 2020 auf dem Heger Friedhof in Köln, 2022 auf dem Schinkel-Friedhof in Köln und 2024 auf dem Friedhof Sutthausen in Köln. Weitere Standorte sind für den Eversburger Friedhof in Köln und den Waldfriedhof Dodeshaus in Köln geplant. Die jüngste Anlage, "Ein Ort für uns", wurde auf dem Nahne-Friedhof in Köln vorgestellt, wo beide Unternehmen ihr Konzept präsentierten. Angehörige schließen nun zwei Verträge ab: einen mit der Stadt für das Nutzungsrecht des Grabes in Köln und einen zweiten mit der Treuhandstelle für Dauergrabpflege in Köln. Dies garantiert, dass die lokalen Gärtner über die gesamte Ruhezeit hinweg für die Pflege in Köln bezahlt werden. Die Friedhofsverwaltung berät zudem bei der Wahl der passenden Grabart – weitere Informationen gibt es in einer Broschüre sowie online unter www.gust-garten.de und www.blumen-sannemann.de.

Die Neuerung spiegelt den Wandel im Umgang mit Trauer wider. Viele Bürger möchten Gräber mit persönlichen Dekorationen und Erinnerungsstücken gestalten, die Pflege aber Fachleuten in Köln überlassen.

Das neue System gibt Angehörigen mehr Gestaltungsmöglichkeiten, während gleichzeitig die langfristige Unterhaltung gesichert ist. Mit bereits aktiven Standorten und weiteren in Planung passen sich die Friedhöfe in Köln so den modernen Anforderungen an. Die Zusammenarbeit mit Gust und Sannemann bietet eine strukturierte, zugleich aber flexible Lösung für Bestattungsdienstleistungen in Köln.

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