26 April 2026, 16:33

Osnabrück passt Grundsteuersätze 2025 an – wer zahlt mehr, wer weniger?

Alte Karte von Washington, D.C. mit detaillierten Straßen, Parks und Sehenswürdigkeiten, versehen mit fettem Text zur Bewertung von Immobilien.

Osnabrück passt Grundsteuersätze 2025 an – wer zahlt mehr, wer weniger?

Osnabrück legt neue Grundsteuersätze für 2025 fest

Die Stadt Osnabrück hat die neuen Grundsteuersätze für das Jahr 2025 finalisiert. Die Anpassungen erfolgen im Rahmen einer landesweiten Neubewertung auf Basis des reformierten Grundsteuergesetzes. Während einige Eigentümer höhere Abgaben zahlen müssen, profitieren andere von sinkenden Beträgen.

Ab dem 1. Januar 2025 gilt in Osnabrück für die Grundsteuer B – die Wohn- und Gewerbeimmobilien betrifft – ein Hebesatz von 545 Prozent. Für landwirtschaftliche Flächen (Grundsteuer A) wurde ein Satz von 350 Prozent festgelegt. Der Stadtrat beschloss diese Werte nach einer Neubewertung nahezu aller lokalen Grundstücke.

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Die Berechnung der Grundsteuer 2025 erfolgt durch die Multiplikation des neu ermittelten Einheitswerts mit dem jeweiligen kommunalen Hebesatz. Trotz der Reform verzichtet die Stadt darauf, die Gesamteinnahmen aus der Grundsteuer zu erhöhen – das System bleibt damit einnahmenneutral, wie ursprünglich versprochen.

Nicht alle Eigentümer werden gleich stark belastet: Einige müssen aufgrund aktualisierter Bewertungen mehr zahlen, andere könnten entlastet werden. In den kommenden Wochen verschickt die Stadt überarbeitete Grundsteuerbescheide, die eine Erläuterung sowie ein Formular für Berichtigungsanträge enthalten.

Gemeinden in Niedersachsen behalten zwar die Möglichkeit, die Hebesätze aus reformunabhängigen Gründen weiter anzupassen. Osnabrück hat jedoch vorerst auf zusätzliche Erhöhungen verzichtet.

Die neuen Sätze treten am 1. Januar 2025 in Kraft. Grundstückseigentümer erhalten postalisch detaillierte Bescheide mit den individuellen Steuerbeträgen. Einsprüche oder Korrekturen können über das beigefügte Formular eingereicht werden.

Quelle