Gifhorns Mühlenmuseum droht der Kollaps: 280.000 Euro sollen Rettung sichern
Bodo ZimmerGifhorns Mühlenmuseum droht der Kollaps: 280.000 Euro sollen Rettung sichern
Gifhorns historisches Mühlenmuseum droht der Verfall: Holzschädlinge und marode Dachziegel gefährden die Standsicherheit
Nach der Insolvenz des privaten Betreibers, der keine Mittel für dringende Sanierungsarbeiten hinterlassen hat, muss die Stadt Gifhorn nun eingreifen. Das Viktoria-Windrad, eine Bockwindmühle im Zentrum des Museums, leidet unter massivem Holzschädlingsbefall an tragenden Bauteilen. Ohne sofortiges Handeln wird sich der Verfall weiter verschlimmern – und die Sanierungskosten in die Höhe treiben. Der Stadtrat hat nun 280.000 Euro als Nothilfe beantragt, um die akutesten Schäden zu beheben.
Die Betreibergesellschaft des Museums war aufgrund von Finanzproblemen und strafrechtlichen Ermittlungen zusammengebrochen, sodass ein öffentliches Eingreifen unvermeidbar wurde. Die Stadt Gifhorn betont, dass der Erhalt des Gebäudes im öffentlichen Interesse liege. Über die Bereitstellung der Mittel soll in der nächsten Ratssitzung abgestimmt werden.
Verzögerungen könnten zu irreparablen Schäden führen – die Stadt steht daher unter Zeitdruck. Die geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, die Bausubstanz zu stabilisieren und weiteren Verfall zu verhindern. Falls der Antrag bewilligt wird, sollen die 280.000 Euro die dringendsten Reparaturen finanzieren, um den Niedergang des Museums aufzuhalten. Ohne das Eingreifen der Stadt drohen langfristig deutlich höhere Kosten. Die Abstimmung wird entscheiden, ob die historische Stätte vor dem weiteren Verfall gerettet werden kann.






