26 April 2026, 12:49

"Enter the Gungeon 2" setzt auf bewährte Action statt auf Glücksspiel-Mechaniken

Ein aufgeschlagenes Buch mit verschiedenen Gewehren, die ordentlich darauf angeordnet sind, jedes mit eigenen Designs und Farben, auf einer Oberfläche.

"Enter the Gungeon 2" setzt auf bewährte Action statt auf Glücksspiel-Mechaniken

Dodge Rolls Enter the Gungeon feiert in diesem Monat sein zehntes Jubiläum – das Originalspiel verkaufte sich über 14 Millionen Mal. Nun arbeitet das Studio an einem Nachfolger, will dabei aber die Trends vermeiden, die moderne Roguelikes prägen.

Das Team möchte die charakteristische Mischung aus Bullet-Hell-Action und Roguelike-Struktur der Serie bewahren, setzt dabei jedoch auf einen frischen 3D-Artstyle. Enter the Gungeon half vor einem Jahrzehnt mit, das moderne Action-Roguelike zu definieren. Sein schnelles Kampfgeschehen und die unvorhersehbaren Durchläufe setzten Maßstäbe für das Genre. Jetzt arbeitet Dodge Roll an einem Nachfolger, der diesen Wurzeln treu bleibt.

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Designer Dave Crooks äußerte Bedenken darüber, wohin sich Roguelikes entwickeln. Sein Eindruck: Viele aktuelle Titel – angefangen bei Vampire Survivors bis hin zu Spielen wie Balatro – setzen zu stark auf Fortschrittssysteme, die wie Glücksspiel wirken. Diese Mechaniken, so seine Kritik, halten Spieler durch repetitive Schleifen gefangen, statt auf durchdachtes Design zu setzen.

Statt diesem Trend zu folgen, will Dodge Roll mit Enter the Gungeon 2 eigene Akzente setzen. Der Nachfolger behält das präzise Gameplay und das chaotische Tempo des ersten Teils, präsentiert sich aber mit überarbeiteter Optik. Der Wechsel zu 3D-Grafik ist ein Schritt, um das Erlebnis zu modernisieren, ohne den Charme des Originals zu verlieren.

Die Arbeit am Nachfolger kommt zu einer Zeit, in der Enter the Gungeon nach wie vor zu den erfolgreichsten Indie-Shootern aller Zeiten zählt. Mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren lastet großer Druck auf dem Studio, etwas Frisches zu liefern. Dodge Rolls Entscheidung, aktuelle Roguelike-Trends zu meiden, deutet darauf hin, dass das Team auf die eigene Formel setzt – statt auf kurzfristige Spielerbindung.

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