Das verschwundene Wallaby von Berlin: Spurlos seit März im Kladower Wald
Bodo ZimmerDas verschwundene Wallaby von Berlin: Spurlos seit März im Kladower Wald
Seit Anfang März wird in Berlin ein entlaufenes Wallaby vermisst. Das Beuteltier war aus dem Besitz seines Halters im Spandauer Ortsteil Kladow geflohen und zuletzt in Richtung des Kladower Waldes gesichtet worden. Nach einer kurzen Suchaktion verschwand es spurlos.
Der Vorfall ereignete sich an einem Sonntag im Süden Spandaus. Anwohner und die Polizei entdeckten das Wallaby zwar, verloren jedoch nach einer zweistündigen Verfolgungsjagd durch das Gebiet seine Spur. Trotz anfänglicher Aufregung gab es seit Mitte März keine bestätigten Sichtungen mehr.
In sozialen Medien kursierten zunächst unverifizierte Fotos und Berichte – etwa auf Instagram oder lokalen Nachrichtenseiten wie der B.Z. und rbb24. Doch bereits am 25. März ebbte das Interesse ab, da keine neuen Hinweise auftauchten. Die Behörden gaben keine weiteren Updates heraus, sodass der Verbleib des Tieres unklar bleibt.
Wildtierexperten raten zur Vorsicht bei einer Begegnung mit dem Wallaby. Kinder sollten ruhig bleiben, sich langsam seitwärts bewegen und nicht wegrennen, wild gestikulieren oder sich größer machen. Für Erwachsene besteht kaum Gefahr, da das Tier nur etwa 70 bis 80 Zentimeter lang ist. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs empfiehlt es sich, flach auf den Bauch zu legen, Arme schützend über Kopf und Nacken zu legen und die Beine anzuziehen.
Wochenlang blieb das Wallaby verschwunden – aus der anfänglichen Neugier ist inzwischen Besorgnis geworden. Eine offizielle Suche findet nicht mehr statt. Anwohner werden aufgefordert, mögliche Sichtungen zu melden und bei einer Begegnung die Sicherheitshinweise zu beachten.






