27 March 2026, 06:32

Bergische Kommunen bündeln Kräfte für bessere Seniorenpolitik bis 2028

Schwarz-weiß-Bild eines Gebäudes auf der rechten Seite mit Menschen, die auf der Straße davor gehen, und Text auf der linken Seite, der "Bevölkerungsalterung und die Stabilisierungsrolle der Fiskalpolitik" liest.

Bergische Kommunen bündeln Kräfte für bessere Seniorenpolitik bis 2028

Vertreter aus fünf bergischen Kommunen haben sich kürzlich getroffen, um über die Herausforderungen der Seniorenpolitik zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen gemeinsame Anliegen wie Barrierefreiheit, selbstständiges Wohnen im Alter und die Rolle der Seniorenbeiräte. Zudem wurden Pläne für den nächsten Bergischen Seniorentag 2028 in Wuppertal vorgestellt.

Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen tauschten sich über aktuelle Entwicklungen in der lokalen Seniorenpolitik aus. Alle berichteten von ähnlichen Schwierigkeiten – insbesondere bei der barrierefreien Gestaltung öffentlicher Räume und der nutzerfreundlichen Ausrichtung von Bezahlsystemen für alle Altersgruppen. Betont wurde auch die Bedeutung der Seniorenbeiräte als direkte Schnittstelle zwischen älteren Bürgern und der Kommunalverwaltung.

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Ein zentrales Thema war die Förderung des selbstständigen Lebens im Alter. Der Ausbau von Unterstützungsnetzwerken und der bessere Zugang zu Dienstleistungen wurden als vorrangige Ziele definiert. Radevormwald präsentierte Ergebnisse einer laufenden Umfrage, bei der rund 3.000 ältere Einwohner nach ihren Bedürfnissen befragt werden, um künftige Maßnahmen zu gestalten.

Die Teilnehmer vereinbarten, die Zusammenarbeit in der Seniorenpolitik weiter zu stärken. Jürgen Axel Seeh wurde damit beauftragt, den nächsten Bergischen Seniorentag zu organisieren, der im April 2028 in Wuppertal unter dem Motto "Prävention" stattfinden soll. Das nächste Treffen der "Bergischen Runde" ist für den 21. Mai 2026 geplant.

Die Diskussionen bestätigten, dass die Kommunen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Unterstützung älterer Bürger stehen. Künftig sollen Schwerpunkte auf Barrierefreiheit, Unterstützungsnetzwerke und die Vorbereitung des Seniorentags 2028 liegen. Das nächste Treffen 2026 wird die Zusammenarbeit fortsetzen.

Quelle