WM 2026: Warum manche Fans das Tor früher sehen als andere
Zuschauer der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 werden je nach Empfangsweg unterschiedliche Verzögerungen bemerken. ARD und ZDF übertragen nur 60 der 104 Spiele – die übrigen 44 Partien sind ausschließlich über Magenta TV, den Streamingdienst der Deutschen Telekom, zu sehen.
Beim Kabelempfang von ARD beträgt die Verzögerung im Vergleich zur Satellitenübertragung 1,4 Sekunden, während ZDFs Signal lediglich 0,1 Sekunden später ankommt. Über Antenne empfangenes Fernsehen weist mit zwei Sekunden die längste Latenz unter den klassischen Übertragungswegen auf.
Beim Streaming bieten die Apps von ARD und ZDF auf Android-Smartphones oder PCs die kürzesten Verzögerungen. Vodafone-Kunden profitieren zudem von einer „Jubel-Booster“-Funktion, die die Wartezeit um zwei Sekunden verkürzt. Bei IPTV oder anderen Streamingdiensten kann die Verzögerung hingegen bis zu 46 Sekunden betragen.
Die WM 2026 wird somit eine Aufteilung der Übertragungsrechte zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern und Streamingplattformen erleben. Die Verzögerungen fallen je nach Empfangsart sehr unterschiedlich aus. Fans, die auf Satellit oder offizielle Apps setzen, erhalten den schnellsten Zugang zum Live-Geschehen.






