VW eröffnet globales Logistikzentrum am JadeWeserPort für effizientere Teilelieferungen
Greta JockelVW eröffnet globales Logistikzentrum am JadeWeserPort für effizientere Teilelieferungen
Die Volkswagen Group hat in Wilhelmshaven ein neues globales Verpackungszentrum in Betrieb genommen. Betrieben wird die Anlage von Imperial Logistics und soll die Teileverteilung an Werke weltweit effizienter gestalten. Nach Angaben des Unternehmens werden dadurch Kosten gesenkt und die Effizienz der Produktion im Ausland gesteigert.
Der Standort Wilhelmshaven nahm im März 2019 den Betrieb auf, nachdem Goldbeck International den Bau abgeschlossen hatte. Das Gebäude wird von Panattoni Europe angemietet und liegt direkt am JadeWeserPort, Deutschlands einzigem Tiefwasser-Containerterminal. Diese Lage ermöglicht es der Volkswagen Group, die größten Hochseeschiffe für den Export zu nutzen.
Das Zentrum wird rund 7.000 verschiedene Teile und Komponenten abwickeln, die an 30 Werke der Volkswagen Group in 13 Ländern geliefert werden – darunter Marken wie Audi, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Die Lieferungen gehen nach Nord-, Mittel- und Südamerika sowie nach Afrika, Asien und Europa.
Die Volkswagen Group betreibt bereits neun weitere Verpackungszentren in Deutschland und eines in Spanien. Zusammen exportieren sie jährlich 15.000 verschiedene Teile, was etwa 92.000 Standardcontainer (TEU) entspricht. Imperial Logistics unterstützt Volkswagen zudem an zehn weiteren Standorten in Deutschland, Polen, Ungarn und Südafrika.
Astrid Lühring, Vorstandsmitglied für die Volkswagen Group Logistics, betonte die Bedeutung des Zentrums für die Optimierung des Liefernetzwerks. Es trage dazu bei, die Logistikkosten für Werke außerhalb Europas zu senken, so Lühring.
Das Verpackungszentrum in Wilhelmshaven stärkt das globale Vertriebssystem der Volkswagen Group. Durch den Einsatz großer Frachtschiffe und die strategische Hafenlage sollen Lieferzeiten verkürzt und Ausgaben reduziert werden. Insgesamt unterhält das Unternehmen nun elf Verpackungszentren in Europa, um die weltweite Produktion zu unterstützen.