24 March 2026, 01:17

Vom Koch zum Baustellenarbeiter: Ein Belarusse kämpft um sein Glück in Deutschland

Ausführliche alte Karte von Koczeniecz, Polen, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit Text, der Bevölkerung, Lage und historische Informationen bereitstellt.

Vom Koch zum Baustellenarbeiter: Ein Belarusse kämpft um sein Glück in Deutschland

Ein 36-jähriger Koch aus Belarus kündigte seinen Job, um im Ausland neue Chancen zu suchen. Seine Reise führte ihn nach Deutschland, wo er in Lagern und auf Baustellen arbeitete – stets konfrontiert mit niedrigen Löhnen und schwierigen Lebensbedingungen.

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Seine Geschichte steht exemplarisch für die Erfahrungen einiger belarussischer Arbeitsmigranten, die in Europa zwischen Jobs und Visumregelungen navigieren.

Pavel fand seine erste Stelle über eine polnische Agentur, die er auf Instagram entdeckt hatte. Der Job führte ihn in ein Logistikzentrum in der Nähe von Köln, wo er zwischen 1.100 und 1.300 Euro monatlich verdiente. Dort fiel ihm auf, dass die Bezahlung je nach Nationalität der Beschäftigten variierte.

Nach seiner Zeit im Lager zog Pavel mit einem Freund nach Hamburg. Zunächst lebten sie in einem beengtem Hostel mit schlechten Bedingungen, in dem übermäßiger Alkoholkonsum an der Tagesordnung war. Ihr nächster Job führte sie auf eine Baustelle, wo Pavel anfangs 7 Euro pro Stunde erhielt – später stieg der Lohn auf 8 Euro.

Die Arbeit endete mit dem Abschluss des Bauprojekts und dem Ablauf von Pavels Visum. Zuvor hatte er bereits seine Karriere als Koch hinter sich gelassen, in der Hoffnung auf bessere Perspektiven in Deutschland.

Pavels Zeit in Deutschland war geprägt von Schichtarbeit im Lager, körperlich anstrengender Baustellentätigkeit und dem Kampf um faire Bezahlung. Sein Aufenthalt endete abrupt, als Projekt und Visum ausliefen. Während sein Werdegang die Hürden zeigt, mit denen ausländische Arbeitskräfte konfrontiert sind, bleiben umfassende Daten zu Belarusen in Deutschland auf allgemeine Migrationsströme und Visumstatistiken beschränkt.

Quelle