24 March 2026, 02:35

Rüdiger verteidigt seinen kämpferischen Spielstil und fordert mehr Aggressivität in der Nationalmannschaft

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen und Tieren auf einem Feld mit einer Wand und Fenstern im Hintergrund, mit dem Text "Härte im Fußball kultivieren" unten.

Rüdiger verteidigt seinen kämpferischen Spielstil und fordert mehr Aggressivität in der Nationalmannschaft

Antonio Rüdiger hat sich offen über seinen aggressiven Spielstil und dessen Bedeutung für die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft geäußert. Der Verteidiger räumte ein, dass er auf dem Platz mitunter seinen eigenen Ansprüchen an Verantwortungsbewusstsein nicht gerecht geworden sei. Seine Äußerungen folgen auf einen jüngsten Vorfall Anfang März, bei dem er mit Getafes Diego Rico aneinandergeriet.

In einem aktuellen Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verteidigte Rüdiger seinen kämpferischen Ansatz und bezeichnete ihn als unverzichtbaren Bestandteil seines Spiels. Er betonte, dass seine Intensität und sein Einsatzwillen seine Karriere geprägt hätten – auch wenn Kritiker seine Methoden infrage stellten. Trotz seines körperbetonten Stils hat er in neun Jahren als Profi noch nie eine Rote Karte gesehen.

Der Abwehrspieler wies zudem Vorwürfe zurück, im Fall Rico über das zulässige Maß hinausgegangen zu sein, und deutete an, der Gegner habe die Situation übertrieben dargestellt. Rüdiger erklärte, zu seiner Taktik gehöre psychologischer Druck: Er analysiere Gegner im Vorfeld per Video und setze in Spielen früh körperliche Akzente.

Mit Blick auf die Zukunft forderte er die deutsche Nationalelf auf, eine kompromisslosere Mentalität zu entwickeln. Aktuell auf Platz drei der Innenverteidiger-Rangliste des Landes, ist er überzeugt, dass eine geschlossene, aggressive Abwehrreihe Gegner verunsichern und die WM-Chancen steigern werde.

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Trotz seines Rufs als harter Zweikämpfer bleibt Rüdigers Bilanz ohne Platzverweise. Nun konzentriert er sich darauf, die defensive Identität Deutschlands vor großen Turnieren mitzuprägen. Unter seinem Einfluss könnte sich der Spielstil der Mannschaft neu definieren – und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf der Weltbühne stärken.

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