Volksbank rettet Rheydter Kirche mit fünfter Spende in Folge
Volksbank im Rheinland eG unterstützt erneut die Rettung der historischen Rheydter Kirche
Die Volksbank im Rheinland eG hat sich abermals für die Sanierung der historischen Kirche in Rheydt engagiert. Mit ihrer jüngsten Spende in Höhe von 2.000 Euro ist es bereits das fünfte Mal, dass die Bank das Projekt fördert. Trotz sichtbarer Fortschritte bedürfen weite Teile des Bauwerks jedoch noch dringend Reparaturen, um seinen Erhalt langfristig zu sichern.
Der Kirchturm war im November 2021 abgebaut worden, nachdem Ingenieure vor einem möglichen Einsturz gewarnt hatten. Seither arbeitet der Bauverein unermüdlich daran, das Wahrzeichen zu stabilisieren und wiederherzustellen. Jochen Semmler, Vorsitzender des Vereins, rechnet nun damit, dass der Turm bis 2028 vollständig rekonstruiert sein wird – nicht zuletzt dank der kontinuierlichen finanziellen Unterstützung durch die Volksbank.
Ein Vertreter der Bank lobte das Engagement der ehrenamtlichen Helfer, die das Projekt vorantreiben. Die Förderung entspricht dem Gründungsgedanken der Volksbank, Gemeinden dabei zu unterstützen, sich selbst zu helfen. Angesichts steigender Kosten setzt der Verein jedoch zunehmend auf kreative Lösungen, um jedes Euro optimal einzusetzen.
Eine dieser Initiativen ist die Zusammenarbeit mit einem Winzer aus der Moselregion, der einen speziellen Riesling anbietet – der Erlös fließt in die Sanierung. Selbst kleine Spenden, ob durch Mitgliedsbeiträge oder nur fünf Euro, leisten einen Beitrag. Die nächste Phase konzentriert sich auf die Ost-, Süd- und Westfassaden der Kirche, deren Restaurierung das Team bis Ende Juni abschließen möchte.
Obwohl das Gebäude von außen bereits restauriert wirkt, betont Semmler, dass entscheidende Arbeiten im Verborgenen stattfinden. Der Verein sucht weiterhin nach sowohl klassischen als auch ungewöhnlichen Finanzierungsquellen, um sicherzustellen, dass die Kirche auch künftigen Generationen erhalten bleibt.
Die Sanierung basiert auf einer Mischung aus Unternehmenssponsoring, ehrenamtlicher Arbeit und einfallsreichem Fundraising. Die wiederholten Zuwendungen der Volksbank waren dabei von zentraler Bedeutung – doch der Erfolg des Projekts hängt ebenso von der Unterstützung der Bevölkerung ab. Mit der geplanten Fertigstellung des Turms bis 2028 werden die kommenden Jahre sowohl den Einfallsreichtum des Vereins als auch den öffentlichen Rückhalt auf die Probe stellen.






