31 May 2026, 22:34

Bitburger kehrt als DFB-Partner zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier und WM-Chancen

Bitburger hofft auf höhere Marktanteile durch die Weltmeisterschaft

Bitburger kehrt als DFB-Partner zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier und WM-Chancen

Bitburger kehrt nach sechsjähriger Pause als offizieller Partner der deutschen Fußballnationalmannschaft zurück

Nach einer sechsjährigen Unterbrechung ist die Brauerei Bitburger wieder offizieller Partner der DFB-Elf. Das Unternehmen hatte seine 25-jährige Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) 2018 beendet – damals mit Verweis auf Unzufriedenheit mit der Ausrichtung des Verbandes. Nun, mit neuem Fokus auf Wachstum und Markenpräsenz, will Bitburger die anstehende WM in Nordamerika nutzen, um seine Position zu stärken.

Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der die deutsche Bierbranche mit anhaltenden Herausforderungen kämpft: Allein 2025 sank die Produktion um fast sechs Prozent. Bitburger jedoch verzeichnete Erfolge im alkoholfreien Segment – die 0,0%-Produktlinie führt den Markt an und verzeichnet zweistellige Wachstumsraten.

Die Rückkehr zur DFB-Partnerschaft fällt in eine Phase rückläufigen Bierkonsums in Deutschland. Jüngere Generationen trinken weniger und setzen auf gesündere Lebensstile, während wirtschaftliche Belastungen gesellige Anlässe reduzieren. Brauereien berichten, dass viele Verbraucher mittlerweile auf das dritte Bier verzichten – mit direkten Auswirkungen auf die Absatzzahlen. Bitburger selbst war stärker betroffen als viele Mitbewerber: 2025 lag die Produktionsmenge unter dem Branchendurchschnitt.

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Doch in einem Bereich floriert das Unternehmen: alkoholfreies Bier. Die 0,0%-Linie verzeichnet starke Zuwächse, was zu einem strategischen Kurswechsel führte. Statt alkoholfreies Bier als Nischenprodukt zu behandeln, will Bitburger es als mainstreamfähiges Erfrischungsgetränk positionieren – auf Augenhöhe mit anderen alkoholfreien Alternativen und gezielt an gesundheitsbewusste Verbraucher gerichtet.

Die Rückkehr zur Fußball-Sponsoring-Strategie passt zu diesem Vorhaben. Stefan Schmitz, Geschäftsführer von Bitburger, betonte einen „geerdeteren“ Ansatz innerhalb der Nationalmannschaft und des DFB – eine Entwicklung, die die Entscheidung vermutlich beeinflusste. Nun hofft die Brauerei, die WM in Nordamerika für Sonderverkäufe, Marktanteilsgewinne und eine stärkere Markenpräsenz nutzen zu können.

Bitburgers erneute Partnerschaft mit dem DFB steht für einen strategischen Neuanfang in einem schwierigen Marktumfeld. Während der Absatz klassischer Biere weiter schrumpft, setzt das Unternehmen auf alkoholfreie Alternativen und prominente Sponsoring-Engagements, um Wachstum zu generieren. Der Fokus liegt nun auf der WM, wo Bitburger aus der Markenpräsenz nachhaltigen kommerziellen Erfolg schmieden will.

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