26 March 2026, 22:32

Vernetzte Autos: Sicherer als je zuvor – doch Hacker drohen Elektrofahrzeugen

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Vernetzte Autos: Sicherer als je zuvor – doch Hacker drohen Elektrofahrzeugen

Vernetzte Autos sind heute so sicher wie nie zuvor – das bestätigen Experten. Christoph Krauss, ein führender Analyst, erklärt, dass klare Standards und Vorschriften den IT-Schutz moderner Fahrzeuge deutlich verbessert haben. Dennoch bleiben trotz dieser Fortschritte einige Risiken bestehen – insbesondere bei Elektromodellen.

Die allgemeine Sicherheit vernetzter Autos hat sich in den letzten Jahren spürbar erhöht. Vernetzte Funktionen wie Fahrerassistenzsysteme haben das Fahren deutlich sicherer gemacht, indem sie das Unfallrisiko verringern. Krauss betont, dass der Rückgang der Unfallzahlen die wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe überwiegt.

Doch es gibt weiterhin Schwachstellen. Sicherheitslücken in Software-Schnittstellen, den sogenannten APIs, haben es Angreifern in einigen Fällen ermöglicht, Authentifizierungsmechanismen zu umgehen. In bestimmten Situationen reichte bereits die Kenntnis der Fahrzeug-Identifikationsnummer aus, um Zugriff zu erlangen. Zwar sind bisher keine großflächigen Angriffe dokumentiert, doch warnen Fachleute, dass Hacker diese Schwächen ausnutzen könnten, um etwa die Batterien von Elektroautos zu entladen – indem sie ferngesteuert energieintensive Funktionen wie die Heizung aktivieren.

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Die Sicherheitsbranche arbeitet mittlerweile branchenübergreifend daran, diese Lücken zu schließen. Krauss weist darauf hin, dass Cyberkriminelle potenziell ganze Modellreihen lahmlegen könnten, indem sie gezielt Software-Schwachstellen ausnutzen. Prognosen zufolge könnten API-bedingte Bedrohungen bis 2026 um bis zu 380 Prozent ansteigen, auch wenn die genaue Zahl vergangener Vorfälle unklar bleibt.

Elektrofahrzeuge sind laut dem Bericht anfälliger für Hackerangriffe als herkömmliche Autos. Die Hersteller verstärken zwar weiterhin ihre Abwehrmaßnahmen, doch bleiben API-Schwachstellen eine Herausforderung. Durch die Zusammenarbeit der Sicherheitsteams soll versucht werden, die verbleibenden Lücken zu schließen, bevor die Bedrohungen weiter eskalieren.

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