24 March 2026, 22:39

Sparkasse Harburg-Buxtehude mit solidem Gewinn trotz Filialschließungen und Herausforderungen

Plakat mit der Aufschrift "Fast 5,5 Millionen Menschen sind im Sparplan eingeschrieben", das die erschwinglichkeit des Rückzahlungsplans für studentenkredite hervorhebt.

Sparkasse Harburg-Buxtehude mit solidem Gewinn trotz Filialschließungen und Herausforderungen

Die Sparkasse Harburg-Buxtehude hat für das Jahr 2022 trotz anhaltender Herausforderungen eine solide Geschäftsentwicklung vorgelegt. Die Bank erzielte einen Gewinn von 7,5 Millionen Euro und baute gleichzeitig ihre Unterstützung für lokale Vereine und Projekte aus. Gleichzeitig kündigte sie die Schließung von drei Selbstbedienungsfilialen bis Ende Mai 2023 an.

Die Bilanzsumme der Sparkasse stieg 2022 auf 4,7 Milliarden Euro – ein Plus von rund 90 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Auch der Zinsüberschuss legte um 7,7 Millionen Euro zu und erreichte 68,6 Millionen Euro. Das Hypothekenkreditvolumen näherte sich mit fast 90 Millionen Euro der Vorjahresmarke, was die anhaltend starke Nachfrage auf dem Wohnimmobilienmarkt widerspiegelt.

In der zweiten Jahreshälfte 2022 verzeichnete die Bank einen deutlichen Anstieg bei neu abgeschlossenen Bausparverträgen: Mit 1.100 Verträgen lag die Zahl über 50 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die Brokerage-Sparte erzielte Provisionseinnahmen in Höhe von 3,75 Millionen Euro, während das verwaltete Vermögen vermögender Privatkunden um etwa 30 Millionen Euro auf über 100 Millionen Euro stieg. Trotz dieses Wachstums blieb die Performance im Vermögensmanagement in den vergangenen fünf Jahren hinter den Erwartungen zurück – in einer zentralen Leistungsbewertung ergab sich ein Minus von 8.014,25 Euro im Vergleich zur Benchmark.

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Über die reinen Geschäftszahlen hinaus förderte die Sparkasse Harburg-Buxtehude im Jahr 2022 rund 550 lokale Vereine und Initiativen mit insgesamt 1,3 Millionen Euro. Dennoch zwingen wirtschaftliche Belastungen und Sicherheitsbedenken das Institut, die Selbstbedienungsstandorte in Jesteburg, Tostedt und Bendestorf bis zum 31. Mai 2023 zu schließen. Zudem muss die Bank von etwa 120.000 Kunden eine schriftliche Zustimmung zur Aktualisierung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen einholen.

Die Bilanz 2022 zeigt zwar Wachstum bei der Bilanzsumme, der Kreditvergabe und den Kundenverträgen sowie ein anhaltendes Engagement für die Region. Dennoch bleiben Herausforderungen – von Filialschließungen bis hin zur notwendigen Verbesserung im Vermögensmanagement. In den kommenden Monaten wird es darauf ankommen, die Kunden in den Prozess der Anpassung der Geschäftsbedingungen einzubinden.

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