09 June 2026, 22:36

Rüstungsindustrie fordert rasche Entscheidung für neues europäisches Kampfflugzeug

Nach FCAS-Ausstieg - Airbus: Kann eigenen Kampfjet entwickeln

Rüstungsindustrie fordert rasche Entscheidung für neues europäisches Kampfflugzeug

Deutschlands Rüstungsindustrie drängt auf schnelle Entscheidungen für ein neues europäisches Kampfflugzeug

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Nach dem Scheitern des FCAS-Programms fordern Airbus und politische Führungskräfte zügige Weichenstellungen. Sie warnen, dass weitere Verzögerungen die Entwicklung zukünftiger Jagdflugzeuge noch stärker zurückwerfen könnten.

Thomas Pretzl, Vorsitzender des Betriebsrats von Airbus Defence and Space, betonte die Dringlichkeit: „Jeder Tag ohne Entscheidung bremst den Fortschritt aus.“ Gleichzeitig verwies er darauf, dass die Luftwaffe dringend ein neues Kampfflugzeug benötige – und Deutschland über die notwendigen finanziellen Mittel verfüge, um das Vorhaben umzusetzen.

Airbus verfüge bereits über das nötige Know-how, um ein eigenes Flugzeug zu entwickeln, so Pretzl weiter. Die Erfahrung des Unternehmens mache es zum idealen Kandidaten für die Führung eines solchen Projekts.

Auch Reinhard Brandl, Generalsekretär der CSU-Bundestagsfraktion, unterstrich die Eile. Er hob die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit bei künftigen Kampfflugzeugprogrammen hervor und ist überzeugt, dass deutsche Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der nächsten Generation von Militärflugzeugen spielen können.

Der Vorstoß für ein neues Jagdflugzeug kommt nach dem Kollaps des FCAS-Programms. Airbus und politische Vertreter fordern nun einen klaren Fahrplan, um weitere Rückschläge zu vermeiden. Eine zügige Entscheidung, so ihre Argumentation, würde Deutschland und Europa an der Spitze der militärischen Luftfahrt halten.

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