NRW erhält als erstes Land Millionen für die Krankenhausreform – 58 Mio. Euro fließen nach Bensberg
Bodo ZimmerNRW erhält als erstes Land Millionen für die Krankenhausreform – 58 Mio. Euro fließen nach Bensberg
Nordrhein-Westfalen erhält als erstes Bundesland Fördergelder aus der deutschen Krankenhausreform. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann begrüßte die Bewilligung von 58 Millionen Euro für die GFO Kliniken Rhein-Berg. Das Geld fließt in die Modernisierung des Vinzenz-Pallotti-Krankenhauses in Bensberg, wo veraltete und überlastete Strukturen dringend erneuert werden müssen.
Der Bundeshospital-Transformationsfonds stellt bis 2035 insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro bereit – verteilt auf die Jahre 2026 bis 2035. Die Mittel sollen bundesweit die Umstrukturierung, Digitalisierung und Spezialisierung von Krankenhäusern vorantreiben. Die GFO Kliniken Rhein-Berg haben ihre Standorte bereits an die Reformvorgaben angepasst und verfolgen eine zukunftsorientierte Strategie.
Das Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus bietet derzeit Innere Medizin, Rektumtumor-Chirurgie und Urologie an. Mit den 58 Millionen Euro Fördergeld – kombiniert mit Eigenmitteln der GFO – sollen die beenigten und veralteten Räumlichkeiten erweitert und modernisiert werden. Das Marien-Hospital in Bergisch Gladbach bleibt hingegen auf Neurologie und Geriatrie spezialisiert.
Ziel der Umstrukturierung ist es, die Grund- und Regelversorgung an jedem Standort zu stärken, während gleichzeitig spezialisierte medizinische Fachbereiche im Verbund erhalten bleiben. Laumann betonte, dass die Förderung die langfristige Gesundheitsversorgung für Bergisch Gladbach und das umliegende ländliche Umland sichere.
Die erste Förderzusage im Rahmen der Krankenhausreform ist nun in Nordrhein-Westfalen eingetroffen. Das Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus erhält moderne Räumlichkeiten, um die aktuellen Platzengpässe zu entschärfen. Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Region auch in den kommenden Jahren zuverlässig medizinisch versorgt wird.






