30 April 2026, 20:37

Niedersachsen bildet Mobilitätsmanager:innen für die Verkehrsplanung der Zukunft aus

Voller Stadtverkehr mit Autos, Bussen und Motorrädern auf einer Straße mit Strommasten und -leitungen auf der rechten Seite und Gebäuden, Bäumen und bewölktem Himmel im Hintergrund.

Niedersachsen bildet Mobilitätsmanager:innen für die Verkehrsplanung der Zukunft aus

Ein neues Schulungsprogramm in Niedersachsen bereitet Kommunalbeamte darauf vor, die Verkehrsplanung neu zu gestalten. Die Initiative unter der Leitung von MOBILOTSIN zielt darauf ab, reibungslosere und umweltfreundlichere Mobilität in Städten und Gemeinden zu schaffen. Mitarbeiter aus den Kommunalverwaltungen lernen nun, verschiedene Verkehrsangebote besser zu vernetzen, um die Mobilität der Bürger zu verbessern.

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Im Mittelpunkt des Programms steht die Ausbildung von Mobilitätsmanager:innen, die künftig ressortübergreifend in den Verwaltungen arbeiten sollen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Verkehrsplanung nicht länger isoliert, sondern als Teil einer übergreifenden Strategie zu betrachten. Zu den Themen gehören Leihfahrräder, Carsharing und Bedarfsgesteuerte Verkehrsangebote – allesamt Schlüsselelemente moderner Mobilität.

MOBILOTSIN, eine Beratungseinheit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), setzt das Programm in Zusammenarbeit mit einem breiten Bündnis regionaler Organisationen um. Die Schulungen richten sich an Beschäftigte in Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie Landkreisen und vermitteln ihnen Werkzeuge, um die Anbindung von Bussen, Zügen und Fahrrädern zu optimieren. Auch moderne Mobilitätshubs mit barrierefreien Umsteigemöglichkeiten sind Teil des Konzepts.

Einer der ersten Botschafter der Initiative, Malte Wanzek, wirbt bereits aktiv für den neuen Ansatz. Sein Fokus liegt darauf, Verkehrsmittel so zu kombinieren, dass Reisen nahtlos möglich werden. Christian Berndt, Geschäftsführer der LNVG, betonte, dass die Verkehrswende und der Klimaschutz künftig zentrale Kriterien für kommunale Entscheidungen sein müssten.

Das Programm stattet lokale Mitarbeiter:innen mit Fähigkeiten aus, um Verkehrssysteme effektiver zu verknüpfen. Bessere Verknüpfungen zwischen verschiedenen Mobilitätsangeboten könnten Emissionen senken und den Komfort für Fahrgäste erhöhen. Über den Erfolg der Initiative wird letztlich entscheiden, wie gut die Kommunen die neuen Strategien in die Praxis umsetzen.

Quelle