MotionMiners revolutioniert Arbeitsabläufe mit KI-gestütztem Prozessmanager auf der LogiMAT 2026
Theo SchlosserMotionMiners revolutioniert Arbeitsabläufe mit KI-gestütztem Prozessmanager auf der LogiMAT 2026
MotionMiners GmbH stellt auf der LogiMAT 2026 einen neuen virtuellen Prozessmanager vor
Auf der LogiMAT 2026 präsentiert die MotionMiners GmbH einen innovativen virtuellen Prozessmanager, der die automatisierte Analyse komplexer Arbeitsabläufe revolutionieren soll. Vom 24. bis 26. März können Besucher in Stuttgart die Neuheit live erleben. Basierend auf acht Jahren Motion-Mining-Daten verspricht das Tool, die Art und Weise zu verändern, wie Industrieteams Arbeitsprozesse bewerten und Ineffizienzen aufdecken.
Der virtuelle Prozessmanager nutzt eine Datenbasis von über 500.000 aufgezeichneten Prozessstunden, die seit 2018 gesammelt wurden. Dieses umfangreiche Datenset bildet das Rückgrat eines Systems, das Bewegungs- und Aktivitätsmuster ohne manuellen Eingriff interpretiert. Bisher waren solche Analysen auf Industrieingenieure angewiesen, die Metriken händisch auswerteten – ein zeitaufwendiger und expertenlastiger Prozess.
Das Tool erkennt automatisch Problemstellen, indem es Muster in definierte Kategorien einordnet. Dazu zählen unter anderem: - lange Laufwege, - übermäßige Suchzeiten, - häufige Wartephasen, - ergonomische Risiken sowie - ineffiziente Kommissionier- oder Montageabläufe.
Sobald ein Problem identifiziert ist, schlägt die Software maßgeschneiderte Lösungen vor – etwa die Neugestaltung von Lagerlayouts, den Einsatz von Automatisierung oder die Anpassung von Personalkonzepten.
Die Integration in die bestehende MotionMiners SOLUTIONS-Plattform erweitert die Funktionalitäten zusätzlich. Die Plattform bietet bereits über 420 Optimierungsprodukte und -dienstleistungen an; aktuell ist BLG LOGISTICS das einzige Unternehmen, das über dieses System vernetzt ist. Die Entwicklung des virtuellen Prozessmanagers wird im Rahmen des SENSOMAI-Projekts gefördert, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.
Auf der LogiMAT können Besucher den Prototypen in Halle 4, Stand 4C25 testen. Die Demonstration zeigt, wie Rohdaten – etwa Bewegungsprofile und Aktivitätsabfolgen – in handlungsrelevante Kennzahlen umgewandelt werden, darunter: - Wegezeiten, - Transportanteile, - Prozessvariationen und - ergonomische Belastungen.
Der virtuelle Prozessmanager eliminiert die manuelle Auswertung in der Arbeitsablaufanalyse. Durch datenbasierte Empfehlungen soll er Industrieteams bei schnelleren Entscheidungen unterstützen. Die Technologie wird auf der LogiMAT 2026 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – ein wichtiger Schritt hin zur breiteren Einführung in Logistik und Fertigung.






