21 April 2026, 00:40

Marsch für das Leben in München zieht Tausende auf die Straße

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Berlin und hält eine rosa Schriftzug 'Happy Pride March' hoch, mit Gebäuden, Laternenpfählen und Verkehrszeichen in der Straße unter einem bewölkten Himmel.

Marsch für das Leben in München zieht Tausende auf die Straße

Tausende Menschen gingen am Samstag in München bei der sechsten jährlichen Marsch für das Leben-Demonstration auf die Straße. Die Teilnehmer forderten strengere Schutzmaßnahmen für ungeborene Kinder und warben für das, was sie als eine "Kultur des Lebens" bezeichneten. Die Veranstaltung zog sowohl Befürworter als auch Gegner an, wobei Gegenprotestler in der Nähe eigene Kundgebungen abhielten.

Die Veranstalter sprachen von etwa 7.000 Teilnehmern, während die Polizei die Zahl der Demonstranten auf 4.500 schätzte. Im Mittelpunkt der Kundgebung stand die Ablehnung von Abtreibung sowie die Forderung nach rechtlichem Schutz vom Zeitpunkt der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Silja Fichtner, Vorsitzende der Organisation Stimme der Ungeborenen, betonte das Engagement des Marsches für den Schutz des Lebens in allen Phasen.

Rund 1.500 Gegenprotestler versammelten sich, um der Botschaft der Demonstration entgegenzutreten. An einer Stelle blockierten einige Aktivisten eine Straße, wodurch es zu einer 45-minütigen Verzögerung des Marsches kam. Mehrere römisch-katholische Bischöfe unterstützten die lebensbejahende Veranstaltung mit Solidaritätsbekundungen.

Die Organisatoren werteten die hohe Teilnehmerzahl als direkte Reaktion auf jüngste Kampagnen von Abtreibungsrechtsgruppen. Die Veranstaltung endete mit der Ankündigung zweier weiterer Märsche am 19. September in Berlin und Köln.

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Der Münchner Marsch war bereits die sechste Auflage der Demonstration in der Stadt. Zwar gingen die Angaben zu den Teilnehmerzahlen zwischen Veranstaltern und Polizei auseinander, doch beide Seiten bestätigten die wachsende Sichtbarkeit der Debatte. Weitere Kundgebungen in anderen deutschen Städten sind bereits für die kommenden Monate geplant.

Quelle