17 March 2026, 08:32

Mann fotografiert heimlich Frauen in Bahnhofstoilette – Festnahme und Ermittlungen laufen

Schwarzes und weißes Foto einer öffentlichen Toilette mit einer Reihe von Waschbecken, Wasserhähnen, Wänden, Türen, Fenstern und einem gefliesten Boden, mit verschiedenen Gegenständen, die herumliegen.

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Ein 36-jähriger Mann sieht sich wegen des Verdachts der heimlichen Fotografie zweier Frauen in einer Toilette eines Bahnhofs mit einem Strafverfahren konfrontiert. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagmittag am Braunschweiger Hauptbahnhof und löste umgehend ein Polizeieinsatz aus.

Der Verdächtige wurde gestellt, nachdem eine der Geschädigten sein Verhalten bemerkt und die Behörden alarmiert hatte. Beamte nahmen ihn kurz darauf fest und beschlagnahmten bei der Festnahme ein Mobiltelefon sowie einen ausziehbaren Schlagstock.

Dem Mann wird vorgeworfen, mit seinem Handy eine 18-Jährige und eine 47-Jährige in der Damentoilette fotografiert zu haben. Nach deutschem Recht kann das unerlaubte Anfertigen von Aufnahmen in solchen privaten Räumlichkeiten als Verletzung der intim-persönlichen Lebenssphäre gewertet werden – ein Straftatbestand, der mit Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet werden kann.

Nach der Festnahme wurde der Beschuldigte vorläufig in Gewahrsam genommen, bevor er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Neben dem Strafverfahren drohen ihm nun auch ordnungsrechtliche Konsequenzen wegen des Besitzes des verbotenen Schlagstocks.

Die Bundespolizei bestätigte, dass die Ermittlungen wegen des Eingriffs in die Privatsphäre weiterlaufen. Im Rahmen des Verfahrens wird geprüft, ob weitere rechtliche Schritte – einschließlich möglicher zivilrechtlicher Schadensersatzforderungen – folgen werden. Das beschlagnahmte Handy verbleibt vorerst als Beweismittel in Polizeigewahrsam.

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