18 April 2026, 06:35

"Lives" triumphiert beim Nachwuchswettbewerb mit moderner Familiengeschichte

Eine Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit einer Frau, die eine Fahne in der Mitte hält, einer Person, die eine Kamera auf einem Stativ links bedient, und einem Banner im Hintergrund mit der Aufschrift "Berlin as Fuck 2019".

"Lives" triumphiert beim Nachwuchswettbewerb mit moderner Familiengeschichte

"Lives" gewinnt den Jurypreis des Nachwuchswettbewerbs 2019

Das neue Stück Lives hat den Jurypreis des Nachwuchswettbewerbs 2019 gewonnen. Die Inszenierung, die derzeit im Wein Theater in der Dragon Alley (Drachengasse) zu sehen ist, erzählt die Geschichte einer schwarzen Österreicherin und eines schwulen Kroaten, die beschließen, in Berlin eine Familie zu gründen. Vor jeder Vorstellung sehen die Zuschauer:innen im Hintergrund eine Videoaufnahme der Hochzeitsfeierlichkeiten von Meghan Markle und Prinz Harry.

Das Stück entstand aus dem siegreichen Nachwuchsprojekt des Vorjahres, das sich mit dem Thema "Mein Zuhause ist meine Burg" auseinandersetzte. Unter 53 eingereichten Projekten mit 187 beteiligten Theatermachern wurde Lives als bestes Werk ausgewählt. Das auf Kroatisch von Dino Pešut verfasste und von Krešimir Bobaš ins Deutsche übersetzte Stück verbindet Selbstironie, spielerischen Humor und geistreiche Wortspiele, um gängige Vorstellungen über Beziehungen und Verhalten herauszufordern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Produktion ist eine Gemeinschaftsarbeit des Theater Drachengasse und von Bar&Co. Die Premiere fand kürzlich statt, die Aufführungen laufen bis zum 1. Februar 2020. Das Gewinnerteam erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro sowie den Auftrag, eine abendfüllende Inszenierung zu entwickeln.

Der Jurypreis unterstreicht die Kreativität junger Theatermacher:innen, die sich mit modernen Themen auseinandersetzen. Lives bleibt bis Anfang nächsten Jahres auf dem Spielplan und hat mit seiner Mischung aus Humor und gesellschaftlicher Reflexion bereits Aufmerksamkeit in der Wiener Theaterszene erregt.

Quelle