Lebensqualität in Deutschland: Haar bei München glänzt, Hirschthal hinkt hinterher
Aurelia AumannLebensqualität in Deutschland: Haar bei München glänzt, Hirschthal hinkt hinterher
Eine neue Studie hat deutsche Kommunen nach ihrer Lebensqualität bewertet und dabei deutliche Unterschiede innerhalb des Landes aufgezeigt. Die vom Kölner Institut für Wirtschaftsforschung (IW Köln) im Auftrag von Philip Morris durchgeführte Untersuchung analysierte Städte und Gemeinden in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung, Mobilität, Digitalisierung und Freizeitangebote. Das Ergebnis: Die bayerische Gemeinde Haar bei München führt die Rangliste an, während Hirschthal in der Südwestpfalz das Schlusslicht bildet.
Fürth zählt zu den Spitzenreitern und belegt bundesweit den 14. Platz. Die Stadt überzeugt besonders durch ihre Verkehrsanbindung, Freizeitmöglichkeiten, medizinische Versorgung und das Bildungsangebot. Die ausgewogene Infrastruktur katapultierte sie in die obere Hälfte des Rankings.
In der Nähe schneidet Oberasbach mit Platz 109 ab, wobei die Kommune vor allem in den Bereichen Mobilität und Bildung punkten kann. Stein, ein weiterer lokaler Mitstreiter, erreicht Rang 85 und glänzt insbesondere durch seine Gesundheitsversorgung und schulische Angebote.
An den Extremen des Rankings steht Haar bei München an der Spitze – mit herausragenden Werten in allen untersuchten Kategorien. Hirschthal in der Südwestpfalz hingegen landet auf dem letzten Platz und zeigt damit erheblichen Nachholbedarf bei den Lebensqualitätsindikatoren.
Die Studie liefert ein detailliertes Bild der Lebensverhältnisse in Deutschland. Während Kommunen wie Fürth und Haar durchweg starke Leistungen erbringen, stehen andere – etwa Hirschthal – vor größeren Herausforderungen. Die Ergebnisse könnten als Leitfaden für lokale Politikmaßnahmen dienen, um Bildung, Gesundheitswesen und Infrastruktur in benachteiligten Regionen zu verbessern.






