Kunst als Protest: Wie 44 Postkarten iranische Frauen unterstützen
"44 Postkarten für den Iran": Ein Kunstprojekt zeigt Solidarität
Ein neues Projekt mit dem Namen 44 Postkarten für den Iran ist gestartet, um die Menschen im Iran durch Kunst und Fotografie zu unterstützen. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg hat die Initiative ins Leben gerufen und 22 Fotograf:innen zusammengebracht, um Spenden und Aufmerksamkeit für die Sache zu sammeln. Ihr Ziel ist es, iranische Frauen und lokale Journalist:innen zu unterstützen, die sich mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert sehen.
Das Projekt bietet 44 Postkarten mit eindrucksvollen Motiven der beteiligten Künstler:innen an. Jeder Satz wird für 22 Euro verkauft, wobei der gesamte Erlös an iranische Hilfsprojekte geht. Bereits in den ersten Tagen nach dem Start wurden über 100 Sätze verkauft.
Rothenberg arbeitet eng mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Er hofft, dass das Projekt auch stärkere Verbindungen zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften weltweit fördert.
Zu den Mitwirkenden gehört Chiara Baluch, die davon überzeugt ist, dass selbst kleine Initiativen einen echten Unterschied machen können. Sie ist stolz darauf, die Sache durch ihre Kunst zu unterstützen, und betont die Bedeutung gemeinschaftlichen Handelns. Das Projekt zeigt, wie kreative Bemühungen Stimmen verstärken und konkrete Hilfe dort leisten können, wo sie benötigt wird.
Die Initiative 44 Postkarten für den Iran hat schnell an Fahrt aufgenommen – allein in den ersten Tagen wurden mehr als 100 Sätze verkauft. Die eingenommenen Mittel fließen in die Unterstützung iranischer Frauen und Journalist:innen, wobei Rothenberg und sein Team dafür sorgen, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird. Darüber hinaus soll das Projekt durch Kunst Solidarität stiften und beweisen, dass kreative Zusammenarbeit nachhaltigen Wandel bewirken kann.






