24 April 2026, 22:29

Kubicki will FDP-Chef werden – mit klarem Koalitionsplan und Ultimatum

Plakat für ein Bierfest in Deutschland mit Menschen mit Biergläsern und einem Fass im Hintergrund, darunter deutscher Text.

Kubicki will FDP-Chef werden – mit klarem Koalitionsplan und Ultimatum

Wolfgang Kubicki kandidiert für den Parteivorsitz der FDP beim anstehenden Bundesparteitag. Der erfahrene Politiker hat klare Ziele formuliert, falls er die Wahl gewinnt – darunter eine Steigerung der Umfragewerte und mögliche Koalitionsgespräche.

Ein zentraler Punkt seines Wahlkampfs ist zudem der Verbleib von Henning Höne als stellvertretendem Bundesvorsitzenden. Kubicki hat seine Ambitionen deutlich gemacht: Die FDP soll in den Umfragen mindestens zehn Prozent erreichen. Sollte die Partei wieder in den Bundestag einziehen, wäre er bereit, an einer Regierungsbeteiligung mitzuwirken. Bevorzugte Partner wären für ihn eine reformierte CDU/CSU oder eine progressivere SPD.

Der 71-Jährige bezeichnet sich selbst als sozialliberal. Seine Kandidatur ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: Sollte er die interne Abstimmung verlieren, wird er sich vollständig aus der Politik zurückziehen.

Die Unterstützung durch Henning Höne scheint entscheidend für seine Pläne zu sein. Kubicki hat offen geäußert, dass er hofft, Höne werde im Falle eines Wahlsiegs als stellvertretender Bundesvorsitzender im Amt bleiben. Das Ergebnis des FDP-Parteitags wird über Kubickis politische Zukunft entscheiden. Ein Sieg könnte die Ausrichtung der Partei verändern – mit Koalitionsverhandlungen und höheren Umfragezielen auf der Agenda. Eine Niederlage hingegen würde das Ende seiner politischen Laufbahn bedeuten.

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