07 June 2026, 10:31

Industrieumsätze am Niederrhein brechen 2026 um fast zehn Prozent ein

IHK-Analyse        Zukunft als Industriestandort

Industrieumsätze am Niederrhein brechen 2026 um fast zehn Prozent ein

Industrieumsätze im Zentralen Niederrhein starten schwach ins Jahr 2026

Die Industrieumsätze in der Region Zentraler Niederrhein begannen das Jahr 2026 mit einem schwachen ersten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Gesamtzahlen um 9,9 Prozent. Der Rückgang betraf mehrere Branchen, wobei einige Sektoren stärkere Einbußen verzeichneten als andere.

Besonders hart traf es die chemische Industrie, deren Umsätze um 17,0 Prozent einbrachen. Auch der Maschinenbau kämpfte mit einem deutlichen Minus von 20,8 Prozent. Exportorientierte Unternehmen der Region verzeichneten einen Umsatzrückgang von 11,0 Prozent, während die Inlandsumsätze um 8,4 Prozent schrumpften.

Ebenso verzeichnete die Nahrungs- und Genussmittelbranche einen Rückgang – hier sanken die Umsätze um 11,9 Prozent. In ganz Nordrhein-Westfalen gingen die Industrieumsätze im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent zurück. Selbst der Kreis Viersen meldete einen Rückgang der industriellen Aktivität.

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Einziger Lichtblick war die Metallherstellung und -verarbeitung, die ein leichtes Umsatzplus von 1 Prozent erzielte. Dieser bescheidene Zuwachs reichte jedoch nicht aus, um den breiten Abschwung in der Region auszugleichen.

Das erste Quartal 2026 brachte im Zentralen Niederrhein flächendeckende Rückgänge bei den Industrieumsätzen. Fast alle Branchen verzeichneten Verluste, nur die Metallproduktion zeigte ein leichtes Wachstum. Die Zahlen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen für den industriellen Standort der Region.

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