Harburger Bürgerpreis ehrt Engagement für Gemeinschaft und Vielfalt im Stadtteil
Theo SchlosserHarburger Bürgerpreis ehrt Engagement für Gemeinschaft und Vielfalt im Stadtteil
Harburger Bürgerpreis für ehrenamtliches Engagement und Gemeinschaftsgeist verliehen
Letzten Freitag wurde der Harburger Bürgerpreis in einer Feierstunde vergeben, die sich bürgerschaftlichem Engagement und dem Zusammenleben im Stadtteil widmete. Über 350 Gäste versammelten sich im Helms-Saal des Harburger Theaters, um Personen und Projekte zu ehren, die das vielfältige Miteinander im Bezirk fördern. Die von der Bezirksversammlung und dem Bezirksamt Harburg ausgerichtete Veranstaltung bot zudem ein unterhaltsames Programm mit Live-Auftritten, moderiert von Demi Akpinar.
Den mit 2.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt die Initiative Sprach- und Kulturmittler:innen. Das Projekt unterstützt die Verständigung zwischen Bewohner:innen unterschiedlicher Herkunft und trägt so dazu bei, kulturelle Barrieren im Stadtteil abzubauen.
Den zweiten Platz teilten sich die Gemeinschaftsprojekte SüdSuppe und Suppenküche, die jeweils 1.000 Euro für ihr Engagement bei der Versorgung Bedürftiger und der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung erhielten.
Dritten Platz belegten Harburg schenkt e.V. und Serife Arora (für das Projekt Nachbarschaften frei von häuslicher Gewalt). Beide wurden mit je 500 Euro für ihr soziales Engagement und ihre Arbeit in der Gewaltprävention ausgezeichnet.
Neben den Geldpreisen erhielt die Harburger Gedenkinitiative die Harburger Plakette als besondere Anerkennung für ihre Verdienste bei der Erforschung und Bewahrung der lokalen Geschichte.
Für musikalische und theatralische Unterhaltung sorgten während der Veranstaltung das Afro-Gospel-Ensemble sowie das Einpersonenstück "Hans Eidig – der Robin Hood von Harburg", die zwischen den Preisverleihungen für Stimmung sorgten.
Der Harburger Bürgerpreis verfügt über ein Gesamtpreisgeld von 5.000 Euro, das Projekten zugutekommt, die dem Gemeinwohl dienen. Die ausgezeichneten Initiativen werden die Mittel nutzen, um ihre Arbeit im Stadtteil weiter auszubauen. Die Veranstaltung unterstrich das Engagement des Bezirks für Ehrenamt und ein inklusives Zusammenleben.






