Göttinger Entsorgungsbetriebe senken CO₂-Ausstoß mit HVO100 und E-Mobilität
Greta JockelGöttinger Entsorgungsbetriebe senken CO₂-Ausstoß mit HVO100 und E-Mobilität
Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) reduziert Emissionen durch umweltfreundlichere Fahrzeugflotte
Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) haben Maßnahmen ergriffen, um die Emissionen ihrer Fahrzeugflotte zu senken. Das Unternehmen setzt nun in fast allen seiner über 120 Fahrzeuge auf synthetischen Dieselkraftstoff, sogenannten HVO100. Durch diese Umstellung konnten die jährlichen CO₂-Emissionen bereits um etwa 1.800 Tonnen reduziert werden.
Der Wechsel folgt auf erfolgreiche Testläufe mit einem elektrischen Müllfahrzeug, das sowohl bei sommerlicher Hitze als auch im winterlichen Frost zuverlässig funktionierte. Mitarbeiter:innen und Anwohner:innen haben die Vorteile der leiseren und saubereren Arbeitsweise bereits wahrgenommen.
Die Umstellung auf HVO100 betrifft nahezu die gesamte Flotte – von Müllwagen bis zu Kehrmaschinen. Der Kraftstoff wird aus Abfallstoffen wie gebrauchten Speiseölen und tierischen Fetten hergestellt. Allein durch diesen Schritt konnte das Unternehmen seinen jährlichen CO₂-Ausstoß um rund 1.800 Tonnen verringern.
Neben dem Kraftstoffwechsel testete die GEB ein elektrisches Müllfahrzeug unter realen Bedingungen. Das Fahrzeug bewährte sich auch bei extremen Temperaturen problemlos und bewies damit seine Zuverlässigkeit. Beschäftigte hoben besonders die geringere Lärmbelastung und die reduzierten Vibrationen im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen hervor. Auch Anwohner:innen äußerten sich positiv über den leisen Betrieb.
Langfristig bleibt das Unternehmen der E-Mobilität verpflichtet. Allerdings besteht die GEB darauf, dass der verwendete Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammen muss. Nur so seien die ökologischen Vorteile wirklich nachhaltig.
Die bisherigen Änderungen bei der GEB zeigen bereits messbare Erfolge: Durch den Einsatz von HVO100 und die positiven Erfahrungen mit E-Fahrzeugen konnten Emissionen und Lärmbelastung gesenkt werden. Künftige Pläne hängen davon ab, dass sämtliche Betriebsabläufe mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben werden.






