24 April 2026, 20:33

GEN4-Formula-E-Bolide feiert spektakuläres Track-Debüt vor dem Berlin E-Prix 2026

Formel-E-Rennwagen mit weißer, blauer, roter und schwarzer Lackierung, der auf einer Rennstrecke geparkt ist, umgeben von Menschen, mit einem Schirm im Vordergrund und Renninfrastruktur im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

GEN4-Formula-E-Bolide feiert spektakuläres Track-Debüt vor dem Berlin E-Prix 2026

Der neue Formula-E-Boliden der GEN4-Generation gibt Track-Debüt

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Der neue GEN4-Formula-E-Rennwagen hat seine erste öffentliche Präsentation auf der Strecke absolviert. Auf dem Circuit Paul Ricard enthüllt, setzt er mit bahnbrechender Technik und Nachhaltigkeitsmerkmalen Maßstäbe. Die Teams richten ihren Fokus nun auf den anstehenden Berlin E-Prix, der Anfang Mai 2026 stattfinden soll.

Der GEN4 ist das erste Einsitzer-Fahrzeug in der Geschichte der FIA mit permanentem Allradantrieb. Sein elektrischer Antriebsstrang liefert bis zu 600 kW (816 PS) – und das ohne Radschlupf, was ihm eine explosive Beschleunigung verleiht. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in nur 1,8 Sekunden – schneller als bei den heutigen Formel-1-Boliden.

Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des GEN4-Designs. Als "kreislauffähige" Maschine konzipiert, besteht er aus recycelten Materialien und verfügt über eine vollständig recycelbare Batterie. Beim Test zeigte Citroën Racing eine auffällige Tarnlackierung, die einen Vorgeschmack auf die mutigen Designs der Teams gibt.

Die Aufmerksamkeit gilt nun dem Doppelrennen des Berlin E-Prix am 2. und 3. Mai 2026. Die Betonstrecke auf dem Flughafen Tempelhof ist berüchtigt für ihre abrasive Oberfläche, die zu starkem Reifenverschleiß und Hitzeentwicklung führt. Pascal Wehrlein führt die Meisterschaft mit 83 Punkten an, dicht gefolgt von Edoardo Mortara (72 Punkte). António Félix da Costa geht mit starker Form in das Rennen und will den Effizienzvorteil von Jaguar nutzen.

Das Debüt des GEN4 unterstreicht den Anspruch der Formula E, Leistung und Nachhaltigkeit zu vereinen. In Berlin werden die Teams vor harte Bedingungen gestellt, bei denen Reifenmanagement und Effizienz entscheidend sein dürften. Der Titelkampf bleibt spannend, während sich die Fahrer auf zwei entscheidende Rennen in Tempelhof vorbereiten.

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