Fusionspläne im Neuwieder Fußball: Vereine und Stadt suchen nach Lösungen für volle Stadien
Greta JockelFusionspläne im Neuwieder Fußball: Vereine und Stadt suchen nach Lösungen für volle Stadien
Vertreter der Stadt Neuwied haben sich mit lokalen Fußballvereinen getroffen, um über eine mögliche Fusion zwischen Cosmos Koblenz, VfL Neuwied und Vatanspor Neuwied zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Verfügbarkeit von Stadien und die zukünftige Sportinfrastruktur. Oberbürgermeister Jan Einig und Bürgermeister Peter Jung nahmen gemeinsam mit Vereinsvertretern an dem Treffen am Mittwoch teil.
Aktuell verfügt die Stadt über keine freien Kapazitäten in ihren Sporteinrichtungen. Bestehende Anlagen, darunter das Raiffeisen-Stadion, sind vollständig ausgebucht und auf die Bedürfnisse der örtlichen Vereine zugeschnitten. Zwar erfüllt das Stadion teilweise die Anforderungen für reguläre Spiele, doch der Platz sowie die Ausstattung genügen nicht höheren Standards.
Strukturelle Aufwertungen des Raiffeisen-Stadions würden beträchtlichen Zeitaufwand erfordern. Aufgrund von Bauvorschriften und Planungsverfahren sind kurzfristige Verbesserungen unwahrscheinlich. Unterdessen wird der Heimspielort der SG Neuwied im Sportkomplex an der Bimsstraße auf seine Eignung für die Oberliga überprüft.
Die Stadtvertreter betonten, dass sie keine Entscheidungsbefugnis über die Fusion besitzen. Gleichzeitig begrüßten sie die Transparenz der Vereine. Mittelfristig könnten sich jedoch Möglichkeiten ergeben, die Bedingungen an der Bimsstraße zu verbessern – konkrete Pläne für Sofortmaßnahmen gibt es allerdings nicht.
Bei dem Treffen wurde bestätigt, dass bestehende Nutzungsrechte unberührt bleiben. Aktuell steht keine zusätzliche Kapazität zur Verfügung, und etwaige Stadionmodernisierungen würden eine langfristige Planung erfordern. Vereine und Stadt werden die Gespräche fortsetzen, während die Fusionsverhandlungen voranschreiten.






