25 April 2026, 22:35

Eren Dinkçis Tor für die Liebe – und ein Appell für Stammzellenspenden

Zwei Fußballspieler umarmen sich im Jubel nach einem Tor, mit einer feiernden Menge im Hintergrund.

Eren Dinkçis Tor für die Liebe – und ein Appell für Stammzellenspenden

Eren Dinkçi erzielte am Samstag ein entscheidendes Tor für Heidenheim beim 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli. Der Erfolg sicherte dem Team vorerst den Klassenerhalt – zumindest für eine weitere Woche. Doch der Moment hatte eine tiefere Bedeutung: Dinkçi widmete sein Tor seiner Freundin Cinja, die an Leukämie erkrankt ist.

Sein Treffer im Bundesliga-Spiel war mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Nach dem Tor deutete er auf sein Handgelenk, wo er Cinjas Namen notiert hatte, und erklärte später, das Tor sei für sie gewesen. Seine Freundin könnte im Rahmen ihrer Behandlung bald eine Stammzellenspende benötigen.

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Der Verein unterstützte das Anliegen des Paares, indem er mit der DKMS, einer Organisation zur Bekämpfung von Blutkrebs, zusammenarbeitete. Rund um das Auswärtsspiel in Freiburg rief Heidenheim die Fans dazu auf, sich als potenzielle Stammzellenspender zu registrieren. Die Aktion führte zu 688 Neuanmeldungen.

Sowohl Dinkçi als auch Cinja betonten, dass es ihnen nicht um persönliche Aufmerksamkeit gehe. Vielmehr wollten sie das Bewusstsein für andere schärfen, die mit Leukämie oder Blutkrankheiten kämpfen. Auch Trainer Frank Schmidt lobte Dinkçis Leistung auf dem Platz und sein Engagement für die Sache abseits des Rasens.

Der Sieg gegen St. Pauli verschaffte Heidenheim eine vorübergehende Atempause im Abstiegskampf. Gleichzeitig hat die mit Dinkçis Tor verbundene Kampagne bereits Wirkung gezeigt: Hunderte haben sich als potenzielle Spender registriert. Die Geschichte des Paares lenkt die Aufmerksamkeit auf den dringenden Bedarf an passenden Stammzellenspendern.

Quelle