26 March 2026, 12:36

Ehegattensplitting 2026: So sparen Paare mit ungleichen Einkommen tausende Steuern

Balkendiagramm, das den Einkommensanteil nach Übertragungen und Bundessteuern von 1979 bis 2007 auf einem blauen Hintergrund zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Ehegattensplitting 2026: So sparen Paare mit ungleichen Einkommen tausende Steuern

Ehepaare in Deutschland können durch das Ehegattensplitting ihre Steuerlast senken. Bei dieser Methode wird die Steuer auf Grundlage der Hälfte des gemeinsamen Einkommens berechnet. Je größer der Verdienstunterschied zwischen den Partnern ist, desto höher fällt die Ersparnis aus.

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Ab 2026 steigt der Grundfreibetrag auf 12.348 Euro pro Person – bei gemeinsamer Veranlagung verdoppelt er sich für Paare. Besonders profitieren davon Haushalte mit ungleichen Einkommen, wie Finanzexperten bestätigen.

Beim Ehegattensplitting wird das gemeinsame Einkommen so behandelt, als würde jeder Partner genau die Hälfte verdienen. Durch das progressive Steuersystem in Deutschland werden auf diesen gleichmäßig aufgeteilten Betrag niedrigere Steuersätze angewendet. Das Ergebnis ist oft eine geringere Gesamtsteuerlast im Vergleich zur getrennten Veranlagung.

Ein Beispiel: Verdient ein Ehepartner 50.000 Euro und der andere 10.000 Euro, sparen sie durch die gemeinsame Veranlagung im Jahr 2025 rund 2.085 Euro an Steuern. Diese Ersparnis ergibt sich aus der Anwendung der progressiven Steuersätze auf das gemeinsam betrachtete Einkommen. Das Verbraucherportal Finanztip hat diese Summe auf Basis der aktuellen Steuerregeln berechnet.

Allerdings entfällt der Vorteil, wenn beide Partner gleich viel verdienen. In solchen Fällen macht das Ehegattensplitting keinen Unterschied bei der Steuerlast. Der Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) bestätigt, dass die größten Ersparnisse dann entstehen, wenn ein Partner deutlich mehr verdient als der andere.

Zudem verdoppelt sich durch das Splitting der Grundfreibetrag für verheiratete Paare. Selbst wenn ein Partner kaum oder kein Einkommen hat, profitiert das Paar von der erhöhten Freigrenze. Das macht die gemeinsame Veranlagung besonders attraktiv für Haushalte mit nur einem Verdienst oder einem großen Einkommensgefälle.

Wie hoch die Steuerersparnis durch das Ehegattensplitting ausfällt, hängt davon ab, wie viel jeder Partner verdient. Paare mit einem großen Gehaltsunterschied profitieren am stärksten von den progressiven Steuersätzen in Deutschland. Mit dem Anstieg des Grundfreibetrags auf 12.348 Euro im Jahr 2026 bleiben diese Vorteile für verheiratete Steuerzahler weiterhin bestehen.

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