21 April 2026, 06:31

Drei Männer vor Gericht: 5,6 Millionen Euro aus Geldtransporter gestohlen

Alter französischer Geldschein mit einem ernst dreinschauenden Mann in einem Anzug, mit der Aufschrift "A qui le crime profite-il?" auf einem weißen Hintergrund mit schwarzem Rand.

Drei Männer vor Gericht: 5,6 Millionen Euro aus Geldtransporter gestohlen

Drei Männer müssen sich seit Dienstagmorgen vor dem Landgericht Berlin wegen des Verdachts verantworten, 5,6 Millionen Euro von einem Geldtransportunternehmen gestohlen zu haben. Die Tat ereignete sich am 21. Dezember 2025 – zwei der Angeklagten sollen ihre Stellung als Mitarbeiter des Unternehmens ausgenutzt haben, um den Raub zu begehen. Die Verhandlung begann um 9:30 Uhr.

Die 28-, 29- und 37 Jahre alten Männer werden beschuldigt, in den Tresor des Unternehmens eingebrochen und das Geld entwendet zu haben. Ermittlern zufolge wurde die Beute anschließend aufgeteilt und an verschiedenen Orten versteckt. Bisher sind zwei Verhandlungstage angesetzt; weitere Sitzungen sollen bis zum 28. April stattfinden.

Die Staatsanwaltschaft beantragt die Einziehung von rund 2,1 Millionen Euro, die bereits im Laufe der Ermittlungen sichergestellt wurden. Zudem soll die Beschlagnahmung weiterer 3,4 Millionen Euro durchgesetzt werden, die mutmaßlich aus der Beute stammen. Im Prozess wird untersucht, wie die Angeklagten ihren Zugang zu den Firmenräumen angeblich für den Coup nutzten.

Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Diebstahl von 5,6 Millionen Euro aus einem Hochsicherheitstresor Ende 2025. Bei einer Verurteilung drohen den Männern empfindliche Strafen, darunter der Verlust aller beschlagnahmten Vermögenswerte. Der Prozess soll mehrere Wochen dauern; mit einem Urteil wird bis Ende April gerechnet.

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