26 April 2026, 18:31

Deutsche Bahn friert Fernverkehrspreise ein – doch Kritik bleibt laut

Eine Stadtbahn fährt auf einer Straße mit hohen Gebäuden auf beiden Seiten, Strommasten mit Oberleitungen, Fußgängern auf dem Gehweg, Bäumen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Deutsche Bahn friert Fernverkehrspreise ein – doch Kritik bleibt laut

Die Deutsche Bahn hat bekannt gegeben, dass die Preise für Fernverkehrstickets im kommenden Jahr unverändert bleiben. Die Maßnahme, die am 1. Mai in Kraft tritt, erfolgt vor dem Hintergrund steigender Energiekosten, die das Unternehmen unter Druck setzen. Doch Fahrgastverbände kritisieren den Schritt bereits als unzureichend.

Die Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla bestätigte die Preisbremse als Reaktion auf die anhaltende Energiekrise. Sie betonte, dass stabile Tarife den Reisenden zumindest eine gewisse Entlastung bieten würden. Allerdings bleiben die Preise für Fernverkehrstickets weiterhin abhängig von Strecke und Nachfrage, da es keine Festpreise gibt.

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Detlef Neuß, Ehrenvorsitzender der Fahrgastorganisation Pro Bahn, argumentierte, das Unternehmen hätte die Preise stattdessen senken müssen. Er bezeichnete die Preisbremse als ungenügend und verwies auf häufige Verspätungen sowie flächendeckende Zugausfälle. Neuß fügte hinzu, dass unter den aktuellen Bedingungen eine Preiserhöhung nicht zu rechtfertigen sei.

Unklar bleibt, wie sich die Maßnahme auf die dynamische Preisgestaltung auswirken wird. Pro Bahn wies die Ankündigung der Deutschen Bahn zurück und forderte weitere Schritte zur Unterstützung der Fahrgäste.

Die Preisbremse gilt ab dem 1. Mai für ein Jahr. Zwar soll sie die finanzielle Belastung der Reisenden verringern, doch bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Service. Die langfristigen Auswirkungen auf die Ticketpreise sind noch nicht absehbar.

Quelle