10 June 2026, 10:32

Dehoga-Präsident warnt vor Belastungen durch neue Arbeitsmarktregeln

Vor Spitzentreffen im Kanzleramt: Dehoga-Chef warnt vor Klassenkampf und fordert neues Arbeitszeitgesetz

Dehoga-Präsident warnt vor Belastungen durch neue Arbeitsmarktregeln

Der Präsident des Dehoga-Gastgewerbeverbands hat Bedenken gegenüber den jüngsten Arbeitsmarktvorschlägen geäußert. Klaus Schimke warnte, dass verpflichtende betriebliche Altersvorsorge und andere kostentreibende Maßnahmen sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte belasten könnten.

Schimke kritisierte die Forderung der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi nach einer Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge. Eine solche Regelung würde seiner Ansicht nach weder Wachstum noch Beschäftigung fördern, sondern stattdessen Bürokratie und Kosten für die Unternehmen erhöhen.

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Er betonte zudem, dass auch die Gewerkschaften stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft benötigten. Pragmatismus – und nicht Klassenkampf – sei der richtige Weg, um diese Ziele zu erreichen. Der Branchenverband setzt nun auf einen Krisengipfel im Kanzleramt, um Lösungen zu finden.

Schimke hofft, dass der Gipfel vor der Sommerpause eine einheitliche Regelung zur Wochenarbeitszeit unterstützen wird. Das geplante Arbeitszeitgesetz bezeichnete er als dringend notwendig. Die Politik müsse schnell handeln, da die Zeit davonläufe.

Der Dehoga-Verband erwartet von den Koalitionsspitzen, dass sie die vereinbarten Reformen entschlossen vorantreiben. Schimke ist überzeugt, dass ein klares Signal zu den Arbeitszeiten helfen könnte, die Wirtschaft zu stabilisieren. Die Unternehmen verfolgen die Ergebnisse der anstehenden Krisengespräche mit großer Aufmerksamkeit.

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