19 April 2026, 18:34

Bundespolizei stoppt Schleuser mit fünf Migranten in überfülltem BMW auf der A4

Ein Mann in einer dunklen Jacke steht auf einem Metallgelönder in der Nähe einer Gruppe von Menschen in orangefarbenen Jacken und Kappen, mit Containern und einer Wand im Hintergrund am Hafen von Los Angeles.

Bundespolizei stoppt Schleuser mit fünf Migranten in überfülltem BMW auf der A4

Die Bundespolizei hat am 24. März 2026 auf der Autobahn A4 zwischen Görlitz und Dresden einen 37-jährigen Mann unter dem Verdacht des Menschenschmuggels festgenommen, nachdem ein in Tschechien zugelassener BMW angehalten worden war. Im Fahrzeug befanden sich fünf undokumentierte Migranten.

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Der Fahrer, ein mongolischer Staatsbürger mit gültigem tschechischem Aufenthaltstitel, transportierte eine Gruppe von fünf Migranten aus der Mongolei. Ihr Alter reichte von einem bis zu 36 Jahren. Unter ihnen befand sich auch ein Kleinkind, das ungesichert auf dem Schoß seiner Mutter saß.

Vier der Insassen besaßen keine gültigen Papiere für einen legalen Aufenthalt in Deutschland. Die Behörden bestätigten, dass ihre vorläufigen Aufenthaltsgenehmigungen abgelaufen und nicht verlängert worden waren, sodass sie sich illegal im Land aufhielten.

Dem Festgenommenen wird nun Beihilfe zum illegalen Grenzübertritt vorgeworfen. Die Ermittler prüfen, ob er für die Fahrt bezahlt wurde und wer möglicherweise hinter der Organisation des Schmuggels steckt. Der voll besetzte BMW der 3er-Reihe war bei einer routinemäßigen Kontrolle auf der Autobahn gestoppt worden.

Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft zur weiteren Untersuchung übergeben. Der Fahrer bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Behörden das volle Ausmaß der Schleuseraktivitäten aufklären. Zudem wird der rechtliche Status der Migranten in Deutschland überprüft.

Quelle