18 March 2026, 16:33

Brandenburgs neuer Finanzminister plant radikale Sparmaßnahmen mit drastischen Folgen

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das besagt "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für Reiche und große Unternehmen noch weiter."

Finanzminister spricht nicht zu früh über Sparmaßnahmen - Brandenburgs neuer Finanzminister plant radikale Sparmaßnahmen mit drastischen Folgen

Brandenburgs neuer Finanzminister Daniel Keller hat sein Amt in einer Phase extremer Haushaltsbelastung angetreten. Das Land steht vor Milliardendefiziten, weshalb die SPD/CDU-Koalition umfassende Sparmaßnahmen ankündigt. Im Rahmen der Konsolidierungsbemühungen sind nun Tausende Arbeitsplätze in der Landesverwaltung gefährdet.

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Keller, ehemaliger Wirtschaftsminister und Fraktionsvorsitzender der SPD, bringt als ausgebildeter Mathematiker fundierte Fachkenntnisse in sein neues Ressort ein. Seine erste Aufgabe besteht in einer detaillierten Überprüfung der Staatsausgaben, um die steigenden Kosten einzudämmen.

Die Koalition plant, die Personalkosten in der Verwaltung schrittweise um fünf Prozent zu senken. Kernbereiche wie Polizei, Justiz, Schulen und Finanzämter sollen davon jedoch unberührt bleiben. Konkrete Zahlen zu Stellenstreichungen oder ein festes Zeitlimit wurden bisher nicht genannt.

Weitere Einzelheiten der Sparbeschlüsse werden im Haushalt 2027–2028 festgehalten, der derzeit erarbeitet wird. Die Landesregierung setzt auf schrittweise, aber konsequente Anpassungen, um die wachsende Finanzlücke zu schließen.

Die Kürzungen werden die brandenburgische Landesverwaltung grundlegend verändern – Tausende Stellen dürften wegfallen. Kellers Fokus auf die Begrenzung des Ausgabenwachstums markiert den Beginn einer langfristigen Finanzstrategie. Die vollen Auswirkungen der Maßnahmen werden sich zeigen, sobald der nächste Haushalt verabschiedet ist.

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