16 April 2026, 14:40

Betrüger erbeuten tausende Euro mit perfiden Telefontricks in Brandenburg

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen und deren Auswirkungen auf Familien zeigt.

Betrüger erbeuten tausende Euro mit perfiden Telefontricks in Brandenburg

Zwei getrennte Betrugsmaschen treffen Einwohner in Brandenburg – Opfer verlieren tausende Euro

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In Neuruppin verlor ein 55-jähriger Mann Geld, nachdem er einem Betrüger seine Bankdaten preisgegeben hatte. Unterdessen fiel in Kyritz eine 79-jährige Frau auf eine sogenannte "Schock-Anruf"-Masche herein, bei der sich der Täter als falscher Polizist ausgab.

Der Vorfall in Neuruppin begann mit einem Anruf bei dem Mann, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Der Geschädigte ließ sich von dem Hochstapler überzeugen und gab seine Online-Banking-Zugangsdaten heraus. Kurze Zeit später sperrte der Betrüger sein Konto und hob einen vierstelligen Betrag ab.

In Kyritz kontaktierte ein Krimineller die ältere Frau und gab sich als Polizeibeamter aus. Der Anrufer behauptete fälschlich, ihre Tochter sei festgenommen worden, und forderte Lösegeld für ihre Freilassung. Die Frau, die die Geschichte glaubte, überwies einen fünfstelligen Betrag, bevor ihr klar wurde, dass sie hereingelegt worden war.

Beide Fälle zeigen die zunehmende Gefahr von Telefonbetrug in der Region. Während der Mann aus Neuruppin den Zugang zu seinem Konto und seinem Geld verlor, bemerkte die Frau aus Kyritz den Schwindel erst nach der Überweisung. Die Behörden raten den Bürgern dringend, bei unerwarteten Anrufen zunächst die Identität des Anrufers zu überprüfen, bevor sie persönliche oder finanzielle Daten weitergeben.

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