Bergisch Gladbach ringt um Haushalt: CDU will Grundsteuer-Deckel und mehr Personal
Greta JockelBergisch Gladbach ringt um Haushalt: CDU will Grundsteuer-Deckel und mehr Personal
Haushaltsverhandlungen in Bergisch Gladbach erreichen entscheidende Phase
Die Haushaltsgespräche in Bergisch Gladbach haben eine kritische Stufe erreicht. CDU-Fraktionschef Michael Metten bezeichnet den Prozess als einen der anspruchsvollsten der letzten Jahre. Die Stadt steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen Schulen, Straßenbau und dem Entwicklungsgebiet Zanders. Da es im Rat keine feste Koalition gibt, bleiben die Verhandlungen offen.
Die CDU drängt auf Änderungen im Haushaltsplan der Stadt und will die geplante Erhöhung der Grundsteuer begrenzen. Statt einer Anhebung um 100 Punkte schlägt Metten eine Deckelung bei 25 Punkten vor. Seine Partei setzt sich zudem für mehr Personal im Bauaufsichtsamt und in den Ordnungsbehörden ein.
Laut Metten könnte die Digitalisierung eine Schlüsselrolle bei der Kostensenkung spielen. Durch die Straffung von Abläufen ließen sich seiner Meinung nach bestimmte Stellen einsparen, vor allem im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Gleichzeitig betonte er, dass jede Haushaltsentscheidung einzeln verhandelt werden müsse, da CDU, SPD und Grüne nicht durch eine formelle Koalition gebunden seien.
Metten räumte ein, dass selbst bei einer Einigung keine langfristige Zusammenarbeit der Parteien zu erwarten sei. Die CDU berufen sich auf ein klares Wählermandat und wollen den Haushalt entsprechend gestalten.
Die Ergebnisse der Verhandlungen werden die finanziellen Prioritäten Bergisch Gladbachs in den kommenden Jahren prägen. Zentrale Themen bleiben die Höhe der Grundsteuer, Personalanpassungen und die Finanzierung der Infrastruktur. Die endgültigen Beschlüsse hängen von den weiteren Gesprächen zwischen CDU, SPD und Grünen ab.






