Anti-Duckface-Day: Wie ein Comedy-Trio gegen den Schmollmund-Trend rebelliert
Aurelia AumannAnti-Duckface-Day: Wie ein Comedy-Trio gegen den Schmollmund-Trend rebelliert
Ein spielerischer Protest gegen einen beliebten Online-Trend gewinnt an Fahrt
Unter dem Namen Anti-Duckface-Day hat eine humorvolle Aktion des deutschen Comedy-Trios Y-TITTY an Bedeutung gewonnen. Ziel der Initiative ist es, gegen den weitverbreiteten Trend zu protestieren, auf Fotos mit schmollenden Lippen zu posieren – und stattdessen zu einem natürlichen Ausdruck zu ermutigen.
Das sogenannte "Duckface" – bei dem vor allem Frauen die Lippen spitzen – ist durch Prominente populär geworden und prägt seit Jahren Selfies sowie Profilbilder auf Dating-Plattformen und in sozialen Netzwerken. Y-TITTY startete den Anti-Duckface-Day als Gegenbewegung zu diesem oft als übertrieben und unnatürlich empfundenen Stil.
Jährlich am 22. Juli – zeitgleich mit dem "Pi-Näherungstag" – ruft die Aktion dazu auf, das eigene Profilbild durch ein Abzeichen der Kampagne zu ersetzen, um sich symbolisch vom Duckface-Trend zu distanzieren. Bereits die erste Auflage zählte rund 21.000 Unterstützer und zeigte, wie schnell sich die Botschaft verbreitet.
Zur Promotion richteten die Macher eine Facebook-Seite ein und veröffentlichten ein thematisches YouTube-Video, das sogar eine Hymne auf die lächerliche Pose enthält – mit viel Augenzwinkern und Humor. Gerade dieser lockere, unterhaltsame Ansatz half der Kampagne, online Aufmerksamkeit zu generieren.
Der Anti-Duckface-Day wächst weiter, da immer mehr Nutzer gegen den Schmollmund-Trend rebellieren. Die Mischung aus Witz und gesellschaftlicher Kritik kommt bei Tausenden an. Die Initiatoren hoffen, dass die Aktion langfristig zu mehr Natürlichkeit und Vielfalt in Online-Fotos beiträgt.






