Altkleidersammlung im Landkreis wird neu organisiert – weniger Container, mehr zentrale Punkte
Greta JockelAltkleidersammlung im Landkreis wird neu organisiert – weniger Container, mehr zentrale Punkte
Landkreis Schmalkalden-Meiningen reformiert Altkleidersammlung
Steigende Kosten und ein schwächelnder Secondhand-Textilmarkt zwingen den Landkreis Schmalkalden-Meiningen zu einer Umstellung seines Systems für die Sammlung gebrauchter Kleidung. Künftig soll es weniger frei zugängliche Abgabestellen geben – stattdessen wird der Fokus auf zentrale Sammelpunkte gelegt.
Jährlich fallen im Landkreis rund 300 Tonnen Alttextilien an, das entspricht etwa 2,5 Kilogramm pro Einwohner. Doch da der Secondhand-Markt rückläufig ist, lässt sich das bisherige System kaum noch wirtschaftlich betreiben. Um die Ausgaben zu senken und künftige Gebührenerhöhungen zu vermeiden, werden nun einige der alten Sammelcontainer abgebaut.
Die Änderungen sind bereits in Kraft getreten: In Meiningen, Zella-Mehlis und Teilen der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön wurden die Container bereits entfernt. Als Ersatz steht den Bürgern im Bereich Hohe Rhön nun eine zentrale Annahmestelle am Recyclinghof in Kaltennordheim zur Verfügung.
Nach wie vor können Einwohner tragbare, saubere Textilien wie Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher sowie Accessoires wie Taschen, Gürtel und Hüte spenden. Nicht mehr angenommen werden jedoch stark verschmutzte oder beschädigte Textilien, Teppiche, Matratzen, Hausmüll, Elektrogeräte, Kunststoffe und Papier. Die Behörden warnen zudem davor, Tüten oder Abfall neben den Containern abzulegen.
Ziel der Umstellung ist es, die Sammelkosten im Griff zu behalten und gleichzeitig ein funktionsfähiges Angebot aufrechtzuerhalten. Da es weniger Abgabestellen geben wird, müssen die Bürger künftig die ausgewiesenen zentralen Standorte nutzen. Der Landkreis bittet um Verständnis und Mithilfe, damit das neue System reibungslos funktioniert.






